27. Januar 2012

NoD

Nähen sie dann die runde Seite des Taschenseitenteils an den geraden Taschenboden und bügeln sie die Nahtzugabe nach oben. Steppen sie diese knappkantig ab.

Die einzelnen Worte sind mir geläufig, sogar absteppen. Ich kann auch professionell das runde Ende des Taschenseitenteils vom graden Ende unterscheiden und finde in dem Haufen Zuschnitte den Taschenboden auf Anhieb.

Aber schon alleine das Heften stellt erstmal eine größere Hürde dar, unterstützt von der Folge Dr. House, der ich eigentlich auch gerade konzentriert folge. GottseiDank stelle ich schnell fest, dass diese Ablenkung das Heften wesentlich einfacher macht, denn mit ein bisschen weniger Wollen und ein bisschen mehr Huddeln liegt dann alles eigentlich genau so in meinem Schoß, wie ich mir das vorgestellt habe. Und siehe da, man kann das sogar nähen. Irgendwie.

Trotzdem wünsche ich mir einen NoD. Eine Nählehrer on Demand, der nicht nur äußerst gutaussehend und durchtrainiert ist, sondern auch bei Bedarf aus seiner Wunderlampe evaporiert, um mir zu erklären was ich machen soll. Denn manchmal stellen mich auch äußerst detaillierte, mit Fotos von allen Schritten versehene Nähtutorials vor ein Rätsel.

Aber wie immer: selbst ist die Frau. Das wird schon.

Und da ich pro Tag ja sowieso schon nur ca. eine Naht schaffe, bevor abwechselnd das Bett oder Wulfhild meine ungeteilte Aufmerksamkeit verlangen, kann ich mich auch nicht in Rage aufregen. Gekonnt.

25. Januar 2012

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Und ehe man es sich versieht, steht Weihnachten vor der Tür. Jedes Jahr die gleiche Überraschung, bei Euch auch?

Die Printenbäckerei am Ende der Straße weiß, wovon ich rede, und verwöhnt mich mit herrlichem Printenbäckereigeruch. Dankeschön.

24. Januar 2012

Geheime Zusammenhänge

Ansammlungen von mehr als 3 Männern über 55 sieht man verstärkt in direkter Nähe aufregender Bauarbeiten. Heute im Angebot: Kanalarbeiten (2x), Straßenbelagsarbeiten, Großerbaggerirgendwas (da müsste man die Ansammlung fragen...).

Ob es sinnvoll wäre, einen Antrag auf Forschungsgelder bei der Exzellenzuni der Kaiserstadt einzureichen? Ich denke schon.

23. Januar 2012

Bundesweite Wahlen werfen ihre Schatten voraus

Nachdem Mongsiö Guttenberg neulich ja schon seine Abstinenz von der Bundestagswahl 2013 verkündet hat, kann ich hier ja auch mal die Bombe platzen lassen.

Ich werde nicht für die Bundestagswahl 2013 zur Verfügung stehen!

Stattdessen werde ich mich voll und ganz auf die Wahl zur Mutti 2012 fokussieren und ich freue mich schon jetzt auf das Finale in der Aachen-Münchener-Arena im Dezember 2012, moderiert von Bruce Darnell und Rolf Scheider und mit musikalischer Unterstützung von Seal.

Zwar stehen mir Federn nicht so gut, aber dafür weiß ich eine Menge unnützes Zeug und habe einen Motorsägen- und Motorsensen-Führerschein der Firma Stihl vorzuweisen. Ich denke schon, dass das ein prima Alleinstellungsmerkmal ist, welches mich weit nach vorne bringen wird.

Eine Stimme habe ich bereits und der Rest wird sicher auch ein Kinderspiel. Im wahrsten Sinne des Wortes.

19. Januar 2012

Warum Amundsen den Südpol alleine entdecken musste

und Scott ohne mich das Zeitliche segnete:

Ich kann nichts abfaulen sehen.

Trotz intensiver Recherche ist es mir nicht gelungen herauszufinden, wie viele Zehen und Finger bei den beiden Expeditionsteams auf der Strecke blieben. Da scheint mir die Geschichtsschreibung lückenhaft. Immerhin habe ich gelernt, dass Roald Amundsen am 14.12.1911 den Südpol erreichte und sich Robert Falcon Scott dementsprechend einen Monat später mächtig geärgert haben muss, da er diese ganze gequirlte weiße Schlacht umsonst geschlagen hatte.

Und jetzt, wo Ihr wieder was gelernt habt, zurück zum eigentlichen Motivator dieses Posts:

Der vom geek so professionell durchgeschnittene Nabel - die Zeremonie erinnerte ein wenig an die Taufe eines tollen neuen Gebäudes und der großen Schere, die ein Band feierlich durchschneidet, was besser ist als eine Schiffstaufe, wo Champagner vergeudet wird - ist ab und Wulfhild ist klemmenfrei. Und das ist auch gut so, denn wir haben recht schnell gelernt: ich tendiere dazu, bei der Nabelpflege umzukippen.

Mutti ist jetzt wieder sicher.