21. April 2015

Manchmal ist weniger gar nichts

Wochenends wird hier gerecht geteilt, wer frühmorgens mit den Kindern aufstehen darf und wer noch weiterschlafen muss. Wobei gerecht halt doch im Auge des Betrachters liegt.

Am Sonntag war ich also dran, was ich ziemlich geschickt eingefädelt hatte, da ich sowieso früh aufstehen musste, um die Kindelein rechtzeitig geschniegelt und gebügelt auf einem Kindergeburtstag zu präsentieren. Denn das Angeben mit den eigenen entzückenden Kindelein ist in dieser Elternhölle um ein Vielfaches einfacher, wenn die Kindelein sauber und angezogen sind. Schlafanzug zählt da nicht. Glaube ich.

Ich wähne mich also ziemlich schlau, bis ich um 5:40 Uhr von einem sirenenartigen Brüllen aus dem Kinderzimmer geweckt werde. Richtig: vorne ist eine 5. Jetzt fühle ich mich schon weniger schlau, denn ich bin ja zuständig. Aus freien Stücken. Die Sirene heult, während ich über mein Schicksal fluche, unbeirrt weiter, so dass ich mich gezwungen sehe, aufzustehen. Um 5:40 Uhr. Sonntags.

Die gandalfsche Sirene ist fast immer mit einer Flasche Milch zum Schweigen zu bringen und auch an diesem Tag funktioniert das. Ich freue mich über unsere neue Couch und lege mich so neben ihn, dass er nicht rausfallen kann. Kurz gaukel ich mir vor, dass wir gemeinsam wieder einschlafen könnten, satt und zufrieden, aber da tappst das andere Ungeheuer, formerly known as Wulfhild, ins Wohnzimmer. Sie wäre dann jetzt wach und gar nicht müde.

Der Tag verläuft so, dass ich sehr viel Kaffee trinken muss. Der Kindergeburtstag, der wohlweislich im Freien stattfand und die als Elfen verkleideten Kinder mit einem Waldspielplatz beschäftigt, während sich die Eltern am Kaffee festhalten, ist ein grandioser Erfolg und ich wähne mich kurzzeitig wieder auf der Gewinnerseite, als ich zwei durch und durch kaputtgespielte Kindelein in ihren Autositzen festschnalle.

Zuhause dann wieder abrupter Wechsel auf die Verliererseite, denn said lethal amount of coffee verhindert, dass sich der wohl verdiente - 5:40 Uhr, ich erinnere - Mittagsschlaf zu mir ins Bett gesellt.

Ich beschließe, weniger Kaffee zu trinken.

FEHLER.

Die Sache mit der Vereinbarkeit fußt unter anderem auf said lethal amount of coffee.

Gestern wollte ich einen Fördergeldantrag schreiben, konnte aber immer nur das Lied vom Mondbär in meinem Kopf summen und kam somit nicht viel weiter als bis zum Herunterladen der Formblätter. Immerhin stelle ich mir vor, dass Wasser weniger deutliche Flecken auf Papier hinterlässt, als aus umgeschmissenen Kaffeebechern ergossener Cappuccino. Die abendliche Pizzarunde im Vapiano scheiterte an fehlender Zen-Einstellung meinerseits und wurde, da ich vielleicht ein klitzekleines bisschen ungeduldig mit den nach Spielplatzoverdose überdrehten Kindelein war, mit gandalfscher Sirenenuntermalung für gescheitert erklärt. Heute morgen suchte ich dann eine Viertelstunde laut wie ein Marktweib schimpfend meinen Büroschlüssel, fuhr deswegen viel zu spät los und sonnte mich scheinbar endlos im romantisch in Morgensonnenschein liegenden Stau. Der Schlüssel lag natürlich im Büro, das ich nach einem kurzen Kampf bis aufs Messer um Parkplätze nahe des Elfenbeinturms in mehr motziger als strahlender Laune erreichte.

Ich hab als erstes Kaffee aufgesetzt.

15. April 2015

Heute wird gut

Weil wir schlaue Füchse sind, wohnen wir immer schon so, dass man mit wenig Schwung in den Tag starten kann, da die Wege immer erstmal bergab gehen. Angefangen von der Wohnung im dritten Stock, über den Fußweg hinunter in die Stadt und so weiter.

Jetzt wo wir im Rosengarten unsere Luftmatratze aufgeblasen haben, ist es wieder so. Mit wenig Schwung erreiche ich dabei wie von selbst bergab die Haltestelle der Dampfmaschine und der Berg läuft dabei so sanft aus, dass ich ohne per Vollbremsung an der Glastür des Bäckers zu zerschellen nach 10 Minuten glücklich mit meinem Cappuccino am Bahnsteig stehen kann. Die Bahnfahrt erledigt sich ja quasi wie von selbst und ab Zielbahnhof ist wieder nur wenig Schwung von Nöten, um den kurzen Anstieg zur Mitte der Strecke Bahn-Büro zu erklimmen, den Schwung mitzunehmen und dann frisch wieder junge Morgen auf dem Bürostuhl niederzusinken. Der zugegebenermaßen im 5. Stock liegt und ein wenig Bergsteigerei im Treppenhaus erfordert. Dieses Detail ist für unsere Geschichte aber völlig irrelevant, denn heute bin ich ja am Hauptbahnhof der Kaiserstadt ausgestiegen, einige Haltestellen zu früh.

Was genau auf der Bahnfahrt passiert, wie viele Haltestellen es gibt oder ob Bäume die Gleise säumen, kann ich gar nicht genau sagen, denn ich trinke ja erst Cappuccino während ich im Internet surfe, dann grüße ich per Smartphone die Lieblingsblondine im hohen Norden und dann lese ich. Rausgucken werde ich ab demnächst.

Aber ich weiß, wann wir in der Stadt ankommen, denn dann steigen unglaublich viele Schüler zu, die sich erstmal mitteilen müssen. Schanaia zum Beispiel gibt am meisten Geld aus, wenn sie eigentlich sparen will, und besitzt nun neue goldene Sneakers und drei Crop-Shirts. Die Jeans holt sie sich wohl auch noch, aber in einem Anflug von Sparsamkeit hat sie die gestern nicht mitgenommen. Seien Sie also beruhigt, Schanaia geht es gut.

Wenn also Schanaia und ihre Freundinnen und Verehrer eingestiegen sind, dann kommen wir bald zum Hauptbahnhof und da wohnte ich ja mal. Wehmut. Heute bin ich einfach mal ausgestiegen, weil das Wetter so grandios war, dass ich dachte, ich könnte ja auch zum Büro laufen. Da brauche ich nämlich genau so lange, wie ab der eigentlichen Zielhaltestelle, nur dass ich halt viel länger laufen muss. Aber heute habe ich Bewegungsdrang.

Was ich nicht bedacht hatte: dreimillionenfuffzichzwölf Schülerinnen und Schüler, also Schanaia und ihre Verehrer, drängen sich aus dem Zug und wollen genau dorthin, wo ich auch hin will. Vom Bahnsteig runter und zum Ausgang. Wussten Sie, wie lange es dauert, bis dreimillionenfuffzichzwölf Schülerinnen und Schüler das Nadelöhr Treppe passiert haben? Die fünf Berufstätigen, die sich schüchtern darunter befinden, kann man da ruhig ignorieren. Ich merke, wie mich die Idee des morgendlichen Laufens aus der Bahn wirft, denn wenn das so weitergeht, bin ich erst 15 Minuten nach der geplanten Ankunft am Büro. Und habe diese Zeit noch nicht mal an der Sonne verbracht.

Doch was sehe ich da: eine der fünf Berufstätigen schleicht heimlich still und leise um die Ecke. VOR der Treppe. Ich spinxe hinterher: der Aufzug. Da ist noch Platz für mich. Vier Berufstätige stehen entspannt in der Kabine und gleiten ein Stockwerk tiefer gen Ausgang. Eine Welle der Entspannung durchflutet mich.

"Und man fühlt sich so viel schlauer. Der Tag kann nur gut werden."

Ich denke, ich habe gesagt, was alle gedacht haben.

14. April 2015

12 von 12 April 2015

Heute mit einjährigem Männlein, geschummelter Innenschulternaht und ohne Rhabarberkompott.

Aber beginnen wir langsam. Mit dem Frühstück. Welches gefolgt wird vom Nasenspray für Herrn Gandalf. 


Wulfhild möchte lieber Marmorkuchen. Von wem sie das hat? Das weiß ich doch nicht. Aber da wir eng verwandt sind, könnte ich als Übeltäterin identifiziert werden. Leider bekomme ich nichts ab.


Nach dem Frühstück fahren der geek und Wulfhild ein bisschen ins Bauhaus und ins Tiergeschäft. Fische gucken und Vogelfutter kaufen. Und sonst noch alles, was mann so braucht. Herr Gandalf und ich putzen derweil ein wenig Fenster und nähen PER HAND eine Schulternaht vom Etuikleid-to-be. Da ich das mit dem einteiligen Beleg nicht verstehe, heule ich seit Tagen und forsche im Internet nach jemandem, der mir zeigt wie es geht kurz und mache dann, was ich für machbar halte. Schön sieht das nicht aus, aber da das Kleid sowieso noch nicht passt, sehe ich mir das nach.


Nach dem Mittagsschlaf stelle ich fest, dass es wohl doch noch nicht heute Rhabarberkompott geben wird. Zumindest hoffe ich aber, dass es irgendwann welches geben wird, denn im Winter hatte ich etwas Bedenken als es hieß: "Cati, reiß es einfach raus, das wächst schon nach." Ich üb das ja erst, das mit dem Garten.


Was es aber schon gibt, das ist Spinat. Zwar nicht in meinem Garten, aber anderswo, so dass ich Spinatsalat machen kann.


Von Salat allein wird man ja weder satt noch glücklich, also schmeißen wir den Grill an und legen schon mal Kartoffeln rein. Ich hatte ein wenig Sorge, ob wirklich nur Kartoffeln eingewickelt waren, aber die war unbegründet. Dazu viele, viele Würstchen. Herr Gandalf war etwas überfordert, aber ich denke, das wir noch was, mit ihm und den Würstchen.


Die Kindelein schlafen zum Glück noch, so dass ich mit dem Froschkönig einen Kaffee trinken kann.


Als die Kindelein sich wieder einbringen ins Tagesgeschäft, kann es manchen nicht schnell genug gehen. Allen voran Herr Gandalf, der sich dazu entschlossen hat, keinen Brei mehr zu mögen, und seitdem unter ständigem Hunger leidet, da er mit den Händen noch nicht ausreichende Mengen festen Essens in sich hineinschaufeln kann. Da muss er durch.


Nach dem Essen wird noch ein wenig Sport gemacht. Motorsport, um genau zu sein. Und beim Beobachten der Dreijährigen am Richtungsrad der Fernbedienung fällt mal wieder auf, wie kompliziert das Leben doch ist, wenn man alles erst noch lernen muss. Lenken zum Beispiel.


Zum Abschluss Kinder wässern. Wulfhild neben der Badewanne, Herr Gandalf darin. Dann Herr Gandalf raus und Wulfhild darin. Noch passen ihre Beine ausgestreckt rein. Sie werden so schnell groß. Oder auch nicht.


Praktisch nach dem Wässern der Kinder ist ja, dass man sehr gut sehen kann, was vom Fußnagel ab kann. Ich erscheine hier übrigens wie jemand, der sehr grazil bei der Bearbeitung der Schnittkanten vorgeht. Bin ich aber gar nicht. Wobei es bei Wulfhild noch geht, die hält wenigstens still. Herr Gandalf beschäftigt beim Fuß- und Fingernägelschneiden gerne alle anwesenden Erwachsenen. Und schreit wie am Spieß.


Beende ich den Tag halt mit Wäsche und Bier. Ende gut, alles gut.


Ich muss schon sagen, dass diese Rückschau am 12. per Fotos ganz schön gut ist. Oft stelle ich nämlich dann fest, dass die Tage gut waren, was mir ohne gar nicht so explizit aufgefallen wäre. Also: nächsten Monat hoffentlich wieder. Gesammelt werden die 12. Mal wieder bei Caro.

11. April 2015

Gelegentlich

Herr Gandalf hat natürlich eine beeindruckende Männlichkeit, soviel steht ja wohl fest. Trotzdem findet der Kinderarzt, dass der Urologe mal schön seinen Befund bestätigen soll, dass die innere Männlichkeit ein wenig versteckt ist und nicht in den Sack gerutscht ist, der dafür vorgesehen ist. Der Urologe gibt sich kooperativ und nennt das Gleithoden. Ich nenne es Flutschhoden, aber mich fragt ja keiner, was netter klingen würde.

Herr Gandalf bekommt nun über vier Wochen dreimal täglich Hormone per Nasenspray. Seine Freude darüber hält sich in Grenzen und wir sind doppelt froh über meinen Urlaub, denn so sind immer vier Arme da, um ihn festzunageln.

Der Beipackzettel sagt, dass die Kinder "gelegentlich" etwas lebhafter werden. Gelegentlich.

Früher sagte man auf jeden Fall, wenn man auf jeden Fall meinte.

9. April 2015

12. Brief an Thorin

Lieber Thorin,

wie schnell ist das Jahr vergangen? Du bist 1. Unglaublich.

Vielleicht finde ich es so unglaublich, weil ich die letzten Monate nicht mit Dir verbracht habe, sondern morgens oft noch vor Eurem Aufstehen das Haus verließ und abends nur noch zum Zubettgehen nach Hause kam. Da verpasst man ganz viel und die Wochenenden waren ja doch sehr von Baumarktbesuchen, Ikeaplünderungen und Renovierungen geprägt. Mir kommt es so vor, als hätte ich Dich gar nicht mitbekommen.

In guter alter Schlingelmanier hast Du aber wieder genau den 10. März abgewartet, um mit dem Krabbeln anzufangen. Vorher war Dir das viel zu langsam, zu krabbeln. Man kann doch auch in Blitzgeschwindigkeit robben, das reicht doch. Aber anscheinend ist krabbeln nun doch besser, so dass Du das auf Parkett und Fliesen gleichermaßen bevorzugt machst.


Stehen gelingt auch immer besser, inzwischen bist Du so sicher, dass Du nach dem Hochziehen an der Couch zum Couchtisch wechselst oder so. Alle liegen mir in den Ohren, dass das mit dem Laufen jetzt nicht mehr lange dauert, aber ich habe schon so ein Kind, dass sich mit 1 hervorragend hochzog und dann doch keine Lust hatte, loszulassen. Lass Dir Zeit, keiner scheucht Dich.



Ganz besonders Deine Schwester wird Dich nicht scheuchen, ist sie so wenigstens noch schneller als Du. So kann sie all Deine Spielsachen vor Dir in Sicherheit bringen oder sie Dir wegnehmen, wie es ihr beliebt. Sie ist da ein bisschen besitzerergreifend, was Dir aber nicht viel auszumachen scheint. Du himmelst sie einfach an und alles ist gut. Streiten tut Ihr Euch so gut wie nie. Außer natürlich, wenn Du, mit Begeisterung, das Türgitter zum Kinderzimmer zu wirfst und sie einsperrst. Das findet sich dann weniger gut. Deine Begeisterung für Türenöffnen und -schließen schmälert das natürlich nicht.


Seit ein paar Tagen verweigerst Du den Mittagsbrei. Ich bin mir nicht sicher warum, es können Zähne sein, die Dir das Essen verleiden. Bisher hast Du 8, aber ein paar Backenzähne könnten nicht schaden. Denn Du futterst mit Begeisterung Brot, Bananen, Birnen, Nudeln und Fleischwurst. Die Palette an Lebensmitteln, für deren Bewältigung man mehr als Schneidezähne braucht, ist also noch groß. Ich muss mal überlegen, wie ich trotzdem Gemüse in Dich hinein bekomme, denn Deine Fingerfoodportionen sind nicht so groß, dass sie Dich satt machen und gekochte Kartoffeln und Möhren findest Du nicht so spannend. Pfannkuchen kamen heute halbwegs gut an, vielleicht schummel ich da ein wenig Gemüsebrei rein. Lass Dich überraschen!



Vor einigen Wochen hat Papa übrigens angefangen, Dir abends um zehn eine Flasche zu machen. Wir holen Dich schlafend aus dem Bett, Du säufst alles leer, was man Dir hinhält und dann klappt das auch mit dem Schlafen. Ich bin so überglücklich. Nach einem Jahr voller stündlicher Jammerei bis Brüllerei ist das nun doch endlich ein Lichtblick am Horizont. Und viel besser mit der Konzentration im Büro zu vereinbaren, glaub es mir. Wann und wie wir mit der Spätflasche wieder aufhören, wissen wir noch nicht. Wir genießen erstmal, dass es überhaupt funktioniert.



Die Schnullerfixierung bekommen wir auch so langsam in den Griff. Du hast zum Schlafen einen per Schnullerkette am Schlafsack hängen, was ebenfalls eine hervorragende Idee Deines Papas war. Nun findest Du den selber wieder und auch das trägt ungemein zum Durchschlafen bei. Wie oft mussten wir in Euer Zimmer rennen, um den Schnuller dem brüllenden Kind wiederzugeben. Und ihn vorher aus der hintersten Ecke unter dem Bett hervorkramen. Beim Spielen brauchst Du ihn fast nicht mehr, außer an leidlichen Tagen. Das ist allerdings unabhängig davon, ob Du leidend bist, oder Deine Eltern. Denn mit Schnuller bist Du einfach zufriedener. Oder leiser, das kann auch sein.

Denn Du bist schon ein Jammerer. Papa verlässt den Raum: jammern. Laut und leidend. Du darfst nicht mit der Fernbedienung spielen: jammern. Laut und leidend. Alma hat eine Nudel und Du nicht: jammern. Laut und leidend. Du stehst an der Couch und jemand geht in die andere Ecke des Raumes: jammern. Laut und leidend. Du darfst nicht alle wachen Minuten auf den Arm: jammern. Laut und leidend. Das kann äußerst nervig sein, was dann nicht zur allgemeinen Beruhigung beiträgt. Ich hoffe, dass es nur eine lange, lange, lange Phase ist und irgendwann vorbei geht. Du bist aber halt auch einfach der Typ, der Nähe braucht. Das kennen wir von Deiner Schwester nicht, Du musst also Geduld mit uns haben. Immerhin belohnst Du uns ansonsten mit dem strahlendsten Lächeln, das ich kenne. Da geht wirklich die Sonne auf.



Apropos Papa: es ist unglaublich für mich, wie sehr Du auf Papa fixiert bist. Papa ist es, der trösten muss. Ist Papa krank, stehst Du an der geschlossenen Schlafzimmertür und jammerst, weil er nicht da ist. Wirst Du mitten im Mittagsschlaf wach, muss Papa Dich trösten, sonst schläfst Du nicht mehr ein. Erstaunlich, wie sehr so eine Vollzeit-Elternzeit das Verhältnis prägt. Eigentlich klar, dass er Bezugsperson Nr. 1 ist, aber auch komisch für mich. Ich bin schon gespannt, wie es wird, wenn er ab Mai Deine Kitazeit mit Dir gemeinsam einläutet. Deine Schwester wechselt dann auch die Kita, so dass Ihr gemeinsam dort sein könnt. Das wird spannend!

Mein lieber Thorin, das letzte Jahr war eins der schwersten in meinem Leben, das gebe ich zu. Aber ich würde für nichts auf der Welt tauschen. Ich bin so froh, dass Du bei uns bist und wir Dich auf Deinem Weg begleiten dürfen. Mein Strahlemann, mein Sonnenschein, meine Knatschbirne, mein Männlein. Tausend Dank für Deine tausend Grimassen.

In Liebe,
Mama