27. Mai 2015

MMM am 27. Mai 2015

Jede Frau braucht ein Ankerkleid, das sich sehr hübsch mit der Bürotoiletteninneneinrichtung kombinieren lässt, oder nicht? Gut, ist der Qualität der Fotos nicht sehr zuträglich, aber macht ein bisschen Spaß. Bis einer reinkommt. Hab ich gehört.


Und da ich nur einen Steinwurf vom Roten Faden entfernt arbeite, vorausgesetzt man kann zweimal rechts um die Ecke werfen, bin ich neulich versehentlich dahingegangen. Und kaufte weiße Anker auf blauem Grund. Versehentlich. Daraus wurde, gar nicht versehentlich, sondern mit Absicht, ein drittes Butterick 5846. Denn das ist ja schon einmal und zweimal recht gut gegangen und nach zwei Kleidern für die Tonne war mir mehr so nach Erfolgsaussicht.


Muuahahahaaaa!!!!!! lachte das Schicksal. Denn zunächst mal ging das Kleid gar nicht zu. Es berührten sich so gerade die Außenkanten der Knopfleisten, aber tageslichttauglich bürotauglich war das nicht. Und was tat ich? Ich änderte. Manchmal überrasche ich mich selbst. Das Ändern von Näharbeiten ist nicht so meins. Ich arbeite im Schneckentempo und will irgendwann einfach nur noch fertig werden. Und wenn es dann nicht passt, bin ich so frustriert und des Nähstücks überdrüssig, dass ich lieber was neues anfange. Mit ähnlich gemischten Erfolgsaussichten.


Aber jetzt: das Ankerkleid. Ich erinnerte mich, dass ich nach den beiden ersten Versionen ziemlich viele Denkerfalten auf der Stirn hatte, weil das Rockteil in der Taille viel weiter ist, als das Oberteil. Da ich aber nie dran denke, solche Dinge im Schnitt zu markieren und VOR dem nächsten Projekt schriftlich festzuhalten, war da nun am Rock noch bissken Spiel. Und so raffte ich mich auf, mit Tränen in den Augen, und trennte alle vier unteren Rückenfalten wieder auf, setzte sie, steppte neu ab und dann das Rockteil wieder neu an. Und nun passt es. Ich fühle mich gut.


Bei diesem guten Gefühl ignoriere ich den Kragen, der irgendwie nicht so richtig aussieht wie bei den zwei anderen Kleidern. Und die rote Paspel, die unbenutzt neben der Nähmaschine liegt, weil ich vergessen hatte, warum ich sie dahin gelegt hatte. Eigentlich wollte ich die vorderen und hinteren Passen mit roter Paspel versehen, ebenso den Kragen. Aber im nächsten Leben kann ich ja auch noch Kleider mit Paspeln nähen. Oder wenn die Kinder aus dem Haus sind.


Und die Ärmel. Denn die Originalärmel sind sehr puffig, was ich dieses Mal anders machen wollte. Gesehen hatte ich da neulich eine Lösung bei wollixundstoffix, weswegen meine Ärmel nun auch eine Falte haben. Aber wenn ich mich gerade hinstelle, dann habe ich breite Schultern. So breit, dass meine Kinder nie wieder Regenschirme brauchen, wenn sie bei Regen in meiner Nähe sind. Wenn Ihr versteht. Hier endet meine Änderungslust. Da die aber ja schon erstaunlich genug war, lasse ich sie erschöpft in der Ecke liegen und winke einfach ständig mit royal erhobener Hand. Dann fällt das nämlich nicht auf.


Jetzt also Ankerkleid ohne Paspeln. Dafür mit 10 Knöpfen. Tadaa. Und es passt hervorragend zur Jeansjacke. Und zum Büroaufzug.


Was ich als nächstes nähe, suche ich mir jetzt beim MeMadeMittwoch aus. Gastgeberin Anne macht mir da eine Cape-Jacke schmackhaft.

12. Mai 2015

12 von 12 Mai 2015

Man kommt ja zu nix. Bloggen zum Beispiel. Schlimm ist das.

Aber Instagram geht und deswegen gibt es heute wieder 12 von 12. Ich bin selber gespannt, was da so bei war, heute...

Die ersten hektischen 45 Minuten des Tages kann ich nicht fotografieren, da ich es ja so schon nicht schaffe, so zeitig in Richtung Bahn aufzubrechen, dass ich nicht äußerst schnell stökeln muss. Bei 10 Minuten Kopfsteinpflaster immer wieder ein Abenteuer. Aber was beschwere ich mich, wenigstens fährt die Bahn wieder, so dass am Ende des Kopfsteinpflasters kein stinkender Bus wartet. Denn obschon ich ein Fan des ÖPNV bin muss ich sagen: Bus fahren macht von Stolberg in Richtung Kaiserstadt keinen Spaß. Zurück auch nicht. Aber da die Bahn wieder fährt: ein Blick von oben in Richtung Laufschuhe.


Und selbst wenn ich pünktlich gewesen wäre, wäre es ab hier bergab mit mir gegangen, da ich mich kurz auf den Boden legen und Freundschaft schließen musste. Das hält etwas auf, lohnt sich aber immer. Man begegnet solch putzigen Kerlchen ja nicht allzu oft.


Siehste: geschafft.


Einstempeln nicht vergessen. Phasenweise bin ich wirklich gut im Ausstempelnvergessen oder auch Einstempelnvergessen, aber diese Woche läuft es gut.


Direkt um 9 gab es erstmal einen Work-Café, denn die Chefin und ich wissen, wie man das mit der Arbeit erträglich gestaltet. Produktiv waren wir auch.


Böse Zungen könnten behaupten, dass ich dann eingeschlafen bin, aber mal im Ernst: ich muss wohl konzentriert gearbeitet haben, denn plötzlich war Zeit zum Ausstempeln (nicht vergessen). Zwar war es da erst Mittag und das Gleitzeitkonto nun im Minus, aber ich musste dringend zur Post, ein Geschenk auf den Weg bringen. Manche Kinder werden am Samstag nämlich zwei. In Worten: 2.


Dann ging es hurtig wieder zum Bahnhof, die Bahn gen Heimat abfangen. Äußerst erfolgreich, dieses Unterfangen. Bahnfahren mag ich doch irgendwie lieber als Autofahren.


Hauptsächlich, weil ich dann während der Fahrt entspannt Franzbrötchen essen und lesen kann. Und davon noch ein Foto machen. Und dieses auf Instagram posten. Für falls das wen interessiert.


Schnurstracks ging es weiter zum Kindergarten, dem Grund für den halben Tag Minus. Hab-Dich-lieb-Tag, zu dem man nur per Einladung durch das eigene Kind zugelassen war. Ich war irgenwie noch auf Wulfhilds Liste gerutscht, so dass ich den Nachmittag in der Sonne mit Kaffee und dem einen der Schwiegermonster verbringen durfte. Immerhin konnte ich so mal mit den Erzieherinnen über Wulfhilds Eingewöhnung sprechen. Denn die ist gemeinsam mit Herrn Gandalf seit einer Woche in einem neuen Kindergarten. Der übrigens nicht streikt. Juchhu.


Und diese halben Tagen haben den Vorteil, dass man um halb fünf zuhause ist, anstatt nur vor der Stempeluhr rumzulungern. Da schafft man vor dem Abendbrot noch richtig war. Herr Gandalf und ich haben also Unkraut gejätet und Kräuter gepflanzt. Hat hier schon mal jemand mit Kleinkindunterstützung Kräuter gepflanzt? Wenn ja, dann wir derjenige verstehen, warum ich nicht mehr so genau sagen kann, was ich wohin gepflanzt habe. Hm. Viel wichtiger aber: die ersten Rosenknospen zeigen sich. Ich bin so aufgeregt.


Dann kamen Wulfhild und der geek von einer kurzen geocaching-Runde und es wurde eine Fahrradtour inszeniert. Immer hin und her, bis wir ein Kühlpad und ein Pflaster brauchten.


Dann war es Zeit für die Raubtierfütterung, mit anschließender Zubettbringung und daran anschließender Gierschbekämpfung und daran anschließender Bloggung des Tages.


Ende gut, alles gut. Bitte keine Gierschrezepte schicken, ich will diese Hydra nicht auch noch verarbeiten müssen. Danke.

Mehr Bilder vom 12. werden bei Caro gesammelt. Vielen Dank dafür.

5. Mai 2015

Es läuft

Mein letzter Monat mit viel Arbeit und wenig Kindelein ist angebrochen. Naja, sagen wir mal: mit vielen Stunden auf der Arbeit, manchmal ist es auch nur Hochleistungskaffeetrinken. Ich freu mich so auf Juni, wenn alles wieder auf die Zerrissenheit zwischen Halbtagsjob, bei dem man gefühlt nichts geschafft bekommt, Hetzen zur Kita und Latte-Macchiato-Nachmittagsprogramm reduziert wird. Denn dann hab ich wenigstens zwischendurch ein wenig Zeit zuhause, in dem ich mal das ein oder andere machen kann, bevor die Kinder ins Bett gehen und ich ermattet auf der Couch liege. Wehe es schimpft jemand, wenn ich ab Juni wieder darüber jammer, dass man ja nichts geschafft bekommt.

Und um das Vollzeitjobgejammere mal kurz zu unterbrechen, bin ich gestern laufen gewesen. Das letzte Mal traf dieser Zustand 2014 auf mich zu, aber ich konnte mich dank Instagram daran erinnern, dass es nach der Geburt des Herrn Gandalf war. Immerhin.

Ich hatte vergessen, wie gut das tut. Schon nach den ersten drei Schritten ist diese Leichtigkeit da, die nach Schritt vier direkt wieder verfliegt, und die Gedanken fliegen. Manchmal muss man doch einfach nur loslaufen und nicht auf der Couch liegen und jammern, dass man so unsportlich und alles so wampig geworden ist.

Da Stolberg gefühlt aus nur Bergen besteht, die aller Logik trotzen und nur bergauf führen, niemals aber bergab, habe ich noch keine Laufstrecke ausfindig machen können, bei der ich nicht erst ins Auto steigen muss. Hinter dem Castle Grayskull gibt es einen alten Steinbruch gone Naherholungsgebiet, wo man, wie ich jetzt weiß, maximal 30 Minuten laufen kann, wenn man nicht alle Wegkombinationen achtmal durchlaufen möchte. Aber bis dahin geht es ganz gut und bietet neben viel Grün und keinem Asphalt unendliche Möglichkeiten, jeden Lauf anders zu gestalten. Mal abgesehen davon, dass man immer nur bergauf, aber nie bergab laufen kann.

Der alte Steinbruch meint es aber gut mit mir und kooperiert im Bereich "heimlicher sportlicher Ehrgeiz". Es gibt da eine Treppe, gefühlte 8547 Stufen hoch. Ungefähr. Drei Ziele:
  1. Ich werde es schaffen, die Treppe ohne Pause hochzulaufen. Das sind ungefähr zwei Stockwerke. Oder drei, gezählt hab ich die Stufen ja nicht.
  2. Ich werde es schaffen, die Treppe ohne Pause hochzulaufen und oben an der Treppe stehen zu bleiben, anstatt japsend auf der letzten Stufe zusammenzubrechen und zu schnaufen. Für 37 Minuten.
  3. Ich werde es schaffen, die Treppe ohne Pause hochzulaufen und oben einfach weiterzulaufen.
Wir sprechen uns im Herbst wieder. Frühestens.

21. April 2015

Manchmal ist weniger gar nichts

Wochenends wird hier gerecht geteilt, wer frühmorgens mit den Kindern aufstehen darf und wer noch weiterschlafen muss. Wobei gerecht halt doch im Auge des Betrachters liegt.

Am Sonntag war ich also dran, was ich ziemlich geschickt eingefädelt hatte, da ich sowieso früh aufstehen musste, um die Kindelein rechtzeitig geschniegelt und gebügelt auf einem Kindergeburtstag zu präsentieren. Denn das Angeben mit den eigenen entzückenden Kindelein ist in dieser Elternhölle um ein Vielfaches einfacher, wenn die Kindelein sauber und angezogen sind. Schlafanzug zählt da nicht. Glaube ich.

Ich wähne mich also ziemlich schlau, bis ich um 5:40 Uhr von einem sirenenartigen Brüllen aus dem Kinderzimmer geweckt werde. Richtig: vorne ist eine 5. Jetzt fühle ich mich schon weniger schlau, denn ich bin ja zuständig. Aus freien Stücken. Die Sirene heult, während ich über mein Schicksal fluche, unbeirrt weiter, so dass ich mich gezwungen sehe, aufzustehen. Um 5:40 Uhr. Sonntags.

Die gandalfsche Sirene ist fast immer mit einer Flasche Milch zum Schweigen zu bringen und auch an diesem Tag funktioniert das. Ich freue mich über unsere neue Couch und lege mich so neben ihn, dass er nicht rausfallen kann. Kurz gaukel ich mir vor, dass wir gemeinsam wieder einschlafen könnten, satt und zufrieden, aber da tappst das andere Ungeheuer, formerly known as Wulfhild, ins Wohnzimmer. Sie wäre dann jetzt wach und gar nicht müde.

Der Tag verläuft so, dass ich sehr viel Kaffee trinken muss. Der Kindergeburtstag, der wohlweislich im Freien stattfand und die als Elfen verkleideten Kinder mit einem Waldspielplatz beschäftigt, während sich die Eltern am Kaffee festhalten, ist ein grandioser Erfolg und ich wähne mich kurzzeitig wieder auf der Gewinnerseite, als ich zwei durch und durch kaputtgespielte Kindelein in ihren Autositzen festschnalle.

Zuhause dann wieder abrupter Wechsel auf die Verliererseite, denn said lethal amount of coffee verhindert, dass sich der wohl verdiente - 5:40 Uhr, ich erinnere - Mittagsschlaf zu mir ins Bett gesellt.

Ich beschließe, weniger Kaffee zu trinken.

FEHLER.

Die Sache mit der Vereinbarkeit fußt unter anderem auf said lethal amount of coffee.

Gestern wollte ich einen Fördergeldantrag schreiben, konnte aber immer nur das Lied vom Mondbär in meinem Kopf summen und kam somit nicht viel weiter als bis zum Herunterladen der Formblätter. Immerhin stelle ich mir vor, dass Wasser weniger deutliche Flecken auf Papier hinterlässt, als aus umgeschmissenen Kaffeebechern ergossener Cappuccino. Die abendliche Pizzarunde im Vapiano scheiterte an fehlender Zen-Einstellung meinerseits und wurde, da ich vielleicht ein klitzekleines bisschen ungeduldig mit den nach Spielplatzoverdose überdrehten Kindelein war, mit gandalfscher Sirenenuntermalung für gescheitert erklärt. Heute morgen suchte ich dann eine Viertelstunde laut wie ein Marktweib schimpfend meinen Büroschlüssel, fuhr deswegen viel zu spät los und sonnte mich scheinbar endlos im romantisch in Morgensonnenschein liegenden Stau. Der Schlüssel lag natürlich im Büro, das ich nach einem kurzen Kampf bis aufs Messer um Parkplätze nahe des Elfenbeinturms in mehr motziger als strahlender Laune erreichte.

Ich hab als erstes Kaffee aufgesetzt.

15. April 2015

Heute wird gut

Weil wir schlaue Füchse sind, wohnen wir immer schon so, dass man mit wenig Schwung in den Tag starten kann, da die Wege immer erstmal bergab gehen. Angefangen von der Wohnung im dritten Stock, über den Fußweg hinunter in die Stadt und so weiter.

Jetzt wo wir im Rosengarten unsere Luftmatratze aufgeblasen haben, ist es wieder so. Mit wenig Schwung erreiche ich dabei wie von selbst bergab die Haltestelle der Dampfmaschine und der Berg läuft dabei so sanft aus, dass ich ohne per Vollbremsung an der Glastür des Bäckers zu zerschellen nach 10 Minuten glücklich mit meinem Cappuccino am Bahnsteig stehen kann. Die Bahnfahrt erledigt sich ja quasi wie von selbst und ab Zielbahnhof ist wieder nur wenig Schwung von Nöten, um den kurzen Anstieg zur Mitte der Strecke Bahn-Büro zu erklimmen, den Schwung mitzunehmen und dann frisch wieder junge Morgen auf dem Bürostuhl niederzusinken. Der zugegebenermaßen im 5. Stock liegt und ein wenig Bergsteigerei im Treppenhaus erfordert. Dieses Detail ist für unsere Geschichte aber völlig irrelevant, denn heute bin ich ja am Hauptbahnhof der Kaiserstadt ausgestiegen, einige Haltestellen zu früh.

Was genau auf der Bahnfahrt passiert, wie viele Haltestellen es gibt oder ob Bäume die Gleise säumen, kann ich gar nicht genau sagen, denn ich trinke ja erst Cappuccino während ich im Internet surfe, dann grüße ich per Smartphone die Lieblingsblondine im hohen Norden und dann lese ich. Rausgucken werde ich ab demnächst.

Aber ich weiß, wann wir in der Stadt ankommen, denn dann steigen unglaublich viele Schüler zu, die sich erstmal mitteilen müssen. Schanaia zum Beispiel gibt am meisten Geld aus, wenn sie eigentlich sparen will, und besitzt nun neue goldene Sneakers und drei Crop-Shirts. Die Jeans holt sie sich wohl auch noch, aber in einem Anflug von Sparsamkeit hat sie die gestern nicht mitgenommen. Seien Sie also beruhigt, Schanaia geht es gut.

Wenn also Schanaia und ihre Freundinnen und Verehrer eingestiegen sind, dann kommen wir bald zum Hauptbahnhof und da wohnte ich ja mal. Wehmut. Heute bin ich einfach mal ausgestiegen, weil das Wetter so grandios war, dass ich dachte, ich könnte ja auch zum Büro laufen. Da brauche ich nämlich genau so lange, wie ab der eigentlichen Zielhaltestelle, nur dass ich halt viel länger laufen muss. Aber heute habe ich Bewegungsdrang.

Was ich nicht bedacht hatte: dreimillionenfuffzichzwölf Schülerinnen und Schüler, also Schanaia und ihre Verehrer, drängen sich aus dem Zug und wollen genau dorthin, wo ich auch hin will. Vom Bahnsteig runter und zum Ausgang. Wussten Sie, wie lange es dauert, bis dreimillionenfuffzichzwölf Schülerinnen und Schüler das Nadelöhr Treppe passiert haben? Die fünf Berufstätigen, die sich schüchtern darunter befinden, kann man da ruhig ignorieren. Ich merke, wie mich die Idee des morgendlichen Laufens aus der Bahn wirft, denn wenn das so weitergeht, bin ich erst 15 Minuten nach der geplanten Ankunft am Büro. Und habe diese Zeit noch nicht mal an der Sonne verbracht.

Doch was sehe ich da: eine der fünf Berufstätigen schleicht heimlich still und leise um die Ecke. VOR der Treppe. Ich spinxe hinterher: der Aufzug. Da ist noch Platz für mich. Vier Berufstätige stehen entspannt in der Kabine und gleiten ein Stockwerk tiefer gen Ausgang. Eine Welle der Entspannung durchflutet mich.

"Und man fühlt sich so viel schlauer. Der Tag kann nur gut werden."

Ich denke, ich habe gesagt, was alle gedacht haben.