2. August 2006

Sein oder nicht Sein, das ist hier die Frage

Man ist ja vieles im Leben: Punktesammler, Monster, Dozent, Papst, Bahnfahrer, Doktorand, Reisender, Blogger, Besucher, Kritiker, Deutschland, Leser, Kunde, Vieltelefonierer, Bewerber, Griller, WM-Dritter, Surfer, Abonnent und so weiter und so fort. Frau ist auch all dies und noch viel mehr. Ich zum Beispiel bin jetzt auch Autoteiler.

Gestern war die Einführung in die Welt des Autoteilens.

August = Ferienzeit = Urlaubszeit = Geschäftsführer muss die Einführung selber machen. Immerhin hatte er eine Liste dabei, damit er nicht einzelne Punkte vergisst! Vorbereitung ist alles. Als Geschäftsführer muss er sicher oft Verkaufsgespräche führen und sein Produkt vermarkten. Vielleicht hätte ihm aber jemand sagen sollen, dass wir alle schon längst angemeldet sind und er uns nicht erst noch überzeugen muss?! Im tiefsten Brustton der Überzeugung brachte er uns nun alles bei, was es über die weite bunte Welt des Autoteilens zu wissen gibt. Wie konnte ich bisher nur ohne leben?? Aber ein Punkt, der macht mir Angst:

"Man darf niemanden, wirklich NIEMANDEN mit dem Auto fahren lassen, es sei denn, man sitzt daneben."

"Darf ich jemand anderen fahren lassen, ohne dass ich daneben sitze?"

"Wenn Sie mit dem Auto in Südfrankreich sind und Ihnen dort im Meer ein Hai beide Beine abbeißt und Sie im Krankenhaus liegen wo man verzweifelt versucht, Ihnen während einer stundenlangen Operation die Beine wieder anzunähen, dann kann in diesem Fall Ihr Mitfahrer/meine Mitfahrerin das Auto wieder zurückfahren ohne dass Sie daneben sitzen. Denn wenn Sie das Auto nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zurückbringen und jemand anderes dadurch das Auto nicht rechtzeitig ausleihen kann, dann müssten Sie 25 Schekel Strafe zahlen."

Ich fahr nie wieder nach Südfrankreich!

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