28. August 2006

Taka-Tuka-Tiefensee

Der gute Herr Tiefensee hat vorgeschlagen, dass Hartz-IV-Empfänger in Bussen und Bahnen als unbewaffnete Sicherheitspatrouillen arbeiten könnten. Denn irgendwo muss man ja hin mit all den Arbeitslosen und wenn das Arbeitsamt sich schon damit beschäftigt, Sexmails zu schreiben, dann ist halt wenig Zeit für die Kunden.

So weit, so gut. Jetzt stelle man sich mal vor, da kommt so ein zwei-mal-zwei-Meter unzufriedener Bahnreisender und möchte gerne ein wenig herumpöbeln, weil halt einfach alles falsch ist. Ganz egal was. Und dann stelle ich mich vor den hin und sage: "Lieber, lieber zwei-mal-zwei-Meter unzufriedener Bahnreisender, bitte schlag nicht alles kurz und klein und belästige keine anderen Fahrgäste mit deinem Alkoholodem und deinem Gelalle." Da wird der sich sicher vor Angst in die Hosen machen und stante pede den Zug verlassen. Ohne Umwege wird er nach Hause gehen, über sein Verhalten nachdenken und reumütig einer Oma die Einkaufstasche tragen. Super Idee, Herr Tiefensee!

Kommentare:

  1. Tiefensee! Der Mann ist großes Kino. Er hat bei diesem bahnbrechenden Vorschlag allerdings vergessen, sich vorher bei Dr. Söder von der CSU eine Expertenmeinung einzuholen. Sonst hätte er gewusst, dass der typische Hartz4-Empfänger ständig im Urlaub herumhängt und daher zu wenig Zeit hat, Kofferbomben zu entschärfen. Nein, das bleibt vorerst 007 überlassen.

    AntwortenLöschen
  2. Der Mann hat leider keine Ahnung, hab unlängst selbst erlebt wie ein Schwarzfahrer nach einer Kontrolle einfach das Weite gesucht hat. Da die Kontrolleure keine Polizisten sind durften sie auch nicht die Verfolgung aufnehmen. Die Angabe der Personalien hat der Mann natürlich auch verweigert.
    Ich möchte ja nicht wissen was passiert wäre wenn diese angelernten Kontrolleure versucht hätten einen Terroristen zu stellen.

    AntwortenLöschen