2. September 2006

Sonny Burnett und Ricardo Cooper

Neulich haben der geek und ich Miami Vice im Kino gesehen. Ich muss sagen, es war ein sehr unterhaltsamer Copfilm. Nicht zu verwechseln mit Copland, der ist nicht gut!

Ich hoffe dass eines Tages, wenn mein Leben verfilmt wird, auch auf Details geachtet wird. Die einzige Parallele zwischen mir und Cati Basmati – Der Film sollte nicht der Name der Hauptdarstellerin sein. Um ehrlich zu sein wäre ich sogar entsetzt, wenn ich beim Pay-TV-schauen im Himmel feststellen müsste, dass ich von einer Blondine mit zwei herausragend guten Charaktereigenschaften gespielt würde. Allerdings wüsste ich dann auch, dass der geek beim Casting viel Einfluss hatte.

Die Namen der Hauptdarsteller und der Schnäuzer von Sonny waren dann auch das einzige, was die Serie Miami Vice mit dem Film Miami Vice verbindet. Folgendes hat Wikipedia über die Serie zu sagen:
Die Serie galt als trend- und stilweisend sowohl in der Ausstattung als auch in der filmischen Umsetzung der Drehbücher. Harte Schnitte und schnelle Bildfolgen, Sequenzen in Zeitlupe und überlange Einstellungen von Gesichtern; pastellfarbene Beleuchtung und Kulissen oder auch mit kaltem Neonlicht grell ausgeleuchtete Szenen erinnerten vielfach an die Videoclips der Musiksender.
Die Protagonisten stellten Yuppies dar und entsprachen dem Zeitgeist der 1980er Jahre. „Miami Vice” hatte einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Männermode in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre und prägte den „weißes T-Shirt unter Armani-Jacke“-Stil, welcher insbesondere bei Don Johnson zu sehen war. Man stattete die beiden Hauptfiguren mit pastellfarbenen Sakkos, Lederslippern ohne Socken, den Wayfarer-Sonnenbrillen von Ray Ban und italienischen Sportwagen aus.
Im großen dunklen Kinosaal wartete ich jedoch vergeblich auf die schrillen Farben und Töne, die schrillen Outfits und die schrillen völlig-egal-wases. Schade! Wenigstens war es spannend.

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