2. Oktober 2006

Ein Tag Arbeit, ein Tag frei.

Immer wenn ich nach Köln fahre oder von dort wiederkomme, dann hat genau der Zug Verspätung mit dem ich fahren will muss möchte. Fahre ich allerdings von hier aus in die andere große Richtung nach Norden, dann fährt der Zug pünktlich ab. Das ist dann so als hätte man sich schon lange überlegt, dass man doch vielleicht auch mal eine andere Eissorte außer Nutellone nehmen könnte, da diese Sorte ja quasi immer ausverkauft ist. Und wenn man dann nach langem Überlegen endlich eine Ausweichsorte für diesen Tag ausgesucht hat, dann stellt man fest dass Nutellone doch ausnahmsweise zeitgleich mit einem selbst anwesend ist im Eissalon. Man freut sich kolossal, ärgert sich aber auch darüber, dass man sich vorher ganz unnötig so viele Gedanken gemacht hat.

Aber für den ersten Besuch beim neuen Job war das jetzt doch ganz positiv, dass die Bahn schon wieder pünktlich war und ich deswegen auch pünktlich im Büro ankam. Ich werde jetzt meine Arbeitstage einfach immer "Besuch beim Job" nennen, das klingt nicht so furchterregend. Auch die Tatsache, dass der Kaffee umsonst ist, macht die Sache angenehm. Man muss auch nur selten selber welchen kochen, denn die richtigen Kaffeejunkies haben es ja im Gespür, ob die Kanne nicht bald leer ist und setzen vorsichtshalber schon direkt neuen auf!

Die Bahnfahrt war nicht sonderlich angenehm, bis auf den mitreisenden Nicht-Deutsch-Muttersprachler, der vor und nach jedem Bahnhof fragte, ob das jetzt Aachen Hauptbahnhof wäre. Nur hörte sich das bei ihm eher nach "Achken Chauptpppanhoff" an.

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