28. Dezember 2006

Ein Koffer voller Träume und eine Festplatte voller Fotos

Als ich neulichst so auf der Couch vor mich hin leidete und den ollen Pfeiffer und alle seine Drüsen verfluchte, da hatte ich den guten Plan, endlich mal die Urlaubsbilder ins Album zu verfrachten. Denn bei all der Tolligkeit, die einem die Welt der digitalen Fotografie so ermöglicht, bin ich doch trotz allem noch ein altmodisches Mädchen und sitze gerne bei einer Tasse Tee oder Kaffee, einem Giotto und einer Schüssel Popcorn (salty, what else?) auf der Couch und blättere im Album der Erinnerungen. Das ist meistens nett, außer wenn ich Fotos von mir finde an denen ich rummäkeln kann. Aber dann kann man ja einfach umblättern. Aus den Augen aus dem Sinn.

Schon direkt nach dem Ausdenken wurde ich aber an der Ausführung des guten Plans behindert, denn zum einen hab ich kein leeres Album mehr, zum anderen stellte ich fest, dass zeitlich vor den Urlaubsbildern noch ganz viele unentwickelte Gedächtnisstützen im Fotoordner lagen. Seitdem schiebe ich das Aussuchen vor mir her, denn ein Kind der schnellen Entscheidung bin ich nun wirklich nicht.

Heute: 93 Bilder ausgesucht und auf die Speicherkarte gespeichert. Morgen: Besuch im Drogeriemarkt meines Vertrauens, der sich immer so nett um die Entwicklung meiner Bilder kümmert und beim Fotoladen der immer die hässlichsten Fotoalben ganz billig verkauft. Aber die inneren Werte zählen doch, richtig? Übermorgen: Einkleben. Überübermorgen: betrunken ins neue Jahr rutschen und tausend weitere Bilder knipsen. Dann Wiederholung von Punkt eins bis drei. Bei Punkt zwei und drei bin ich mir noch nicht ganz sicher mit der Datierung, aber optimistisch. Bei Punkt vier bin ich dafür sehr optimistisch!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen