13. Dezember 2006

Meine Füße sind Gewohnheitstiere

Der Winter ist da kommt bald. Seine Vorboten schickt er ja bereits in Form von immerhin immer kälter werdender Kälte. Was dem gestrigen Glühweinvergnügen gut zu Gesicht stand. Nur so am Rande. Leider bewirkt die noch nicht eisige Kälte, dass ich mir wochentäglich am Bahnhof nördlich der Kaiserstadt die Zehen abfriere. Da ich diesen Winter noch keine günstige Gelegenheit hatte gefütterte Stiefel oder überhaupt welche zu kaufen, wird dies wohl auch vorerst noch so bleiben. Schade ist bei dem ganzen Debakel aber, dass die meisten meiner Schuhe im Winter nicht genutzt werden, weil ich sowieso schon immer kalte Füße habe. Wenn ich dann die schönen schwarzen Pumps anzöge, dann hätte ich bald gar keine Zehen mehr und würde immer schwanken und umkippen. Unschön.

Heute morgen hatte ich den genialen Einfall, dass ich einfach Reiseschuhe nutze. Deswegen wanderte die guten schönen Treter in die Tüte in die Tasche und an die Füße kamen die Wanderschuhe welche schon auf La Palma stets gute Dienste geleistet haben. Und vielleicht gibt es ja doch einen Zusammenhang zwischen den Temperaturen dort und dem Schuhwerk. Wird noch beobachtet.

Meine Füße waren doch sehr verwirrt wegen des Gefühls und fingen fielen sofort in einen flotten aber angenehmen Wandertritt. Sind halt gut erzogen und konditioniert, die lieben Kleinen (Größe 37-38, falls jemand das wissen möchte). Ein bisschen komisch fanden sie es aber doch, denn im Dunkeln mussten sie schon lange nicht mehr wandern. Das war spätestens seit dem Ende meiner aktiven Waldläuferzeit vorbei. Bis heute! Als dann aber aus dem iPod auch noch Avril Lavigne plätscherte, da waren sie vollends verwirrt, denn das ist eigentlich meine Jogging-Musik. GottseiDank fingen sie nicht an wild im Kreis herumzulaufen.

So schnell war ich wohl noch nie am Bahnhof. Es blieb sogar noch Zeit für Kaffee und Brötchen, bevor die Bahn pünktlich abfuhr um dann verspätet anzukommen.

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