18. Mai 2007

Großes Auto = großer Einkauf

Dass ich Autoteiler bin, das hatte ich gaaaaaanz am Anfang der blogspot-Zeit schon einmal erwähnt. Hier. Das ist ungemein praktisch, weil ich a) kein eigenes Auto habe und b) ich so immer genau die Autogröße ausleihen kann, die ich brauche. Ich muss nicht mit einem Lieferwagen zu Omas Geburtstagskaffeetrinken fahren, da tuts ein kleiner Corsa. Aber für die Ikeabesuche reicht der Corsa leider nur selten.

So auch jetzt. Mittwoch waren der geek und ich auch schon bei Ikea, die Lage sondieren. Und Regale, Bilder, Schranktüren, etc. kaufen. Das passte auch alles in den gelben Renault Kangoo, das schrecklichste Auto im Cambio-Angebot aber der einzig verfügbare Großkofferraum. Wir haben ausserdem die Teppichabteilung genau unter die Lupe genommen, weil wir einen Teppich fürs Wohnzimmer kaufen wollten. Es gab auch einen schönen, aber das Internetinformationszentrum hatte gesagt, dass der 170*240cm große Teppich auf 240cm gerollt sei. Das schien uns nicht so richtig zu passen, bzw. wollten wir das nochmal überlegen.

Für den heutigen Besuch haben wir dann einen Transit genommen. Da ich immer fahren darf fand ich das gut, denn ich fahr gerne Transit. Man fühlt sich ein wenig wie der König der Straße, so hoch oben, und voran kommt der auch. Nicht so wie der Kangoo, bei dem der Knopf für den Autobahnmodus so versteckt ist, dass ich den gar nicht gefunden habe.

Großes Auto = kaufen ohne Nachdenken. Beim MX-5, mit dem ich früher oft bei Ikea gekauft hab, ist man da vorsichtiger. Wie dem auch sei, wir haben einen anderen Teppich genommen, einen der nicht so fusselt und ein graphisches Muster hat. Das vereinfacht auch das mittige Ausrichten des Esstisches. Und der war auch kürzer gerollt. Beim Einladen dann der Teil des Abends, den wir nicht bedacht hatten: der Teppich hinten im Laderaum war kein Problem, aber auf Metall rutscht vieles einfach hin und her. Und Bilderrahmen, Teller, Tassen, Bild, Couchtisch und vieles mehr wollten wir dem zerstörerischen Fahrstil der Cati B. der holländischen Autobahn nicht einfach so überlassen. Das kam dann alles in die Fahrerkabine, der geek mitten drin/drunter und ich mit Schaltfreiraum links vorne. Unbequem für den geek, aber was muss das muss. Hoffentlich hat der Teppich jetzt keine Komplexe, weil er alleine im Dunkeln mitfahren musste während die anderen Kinder vorne bei Mama und Papa mitfahren durften. Mit Eins Live.

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