19. Mai 2007

Ganz neu bei WMF: Pizzaschleifsteine

Ich mag den Pizzabäcker am Bahnhof der Kaiserstadt. Zwar macht er nicht mehr ganz so leckere Pizzen wie früher, aber für die Zutaten kann er nichts, die kauft der Chef. Neben der leckeren Pizza lohnt sich der Besuch aber auch, weil der Pizzabäcker niedlich ist. Das Auge isst ja auch mit. Allerdings füttert er mich und das verwirrt meine Sinne. Ich umschreibe es mal so: wenn Gotthilf Fischer für mich kochen würde, dann fände ich ihn sicher auch niedlich.

Heute allerdings bekam der fütterungsbedingt niedliche Pizzabäcker noch einen Sympathiebonus. Von der packenden Arte-Reportage über Seerobben, die ohne Ton auf dem kleinen Fernseher im Laden lief, war ich ein wenig abgelenkt und hatte nicht wie sonst den Backprozess beobachtet. So hatte ich verpasst, dass die Pizza fertig war und in den Schachteln lag, ready for takeoff. Entsprechend verwirrt drehte ich mich also um als er hüstelnd um Aufmerksamkeit heischte und starrte ihn ebenso verwirrt an als er fragte: "Pizza schleifen?"

Ich hab vorsichtshalber mal verneint, es hätte ja auch ein Mafia-Ausdruck für "Möchten Sie in unser Schutzgeldprogramm aufgenommen werden?" sein können. War es aber nicht, er wollte bloß wissen ob er die Pizza schneiden soll. Aber sein Satz war irgendwie doch sympathischer und ich verzeihe ihm die mangelnde Kenntnis der Sprache des Landes in dem er seit über zwei Jahren wohnt und arbeitet sofort.

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