3. Mai 2007

wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du denkst - jetzt denkst du du hast was verpasst - richtig.

Ich habe einen Kopf. Was ja prinzipiell eine gute Sache ist, wie sähe das denn sonst aus? Es sind auch keine blonden Haare drauf (sehr zum Leidwesen des geeks), so dass ich ihn ohne Probleme zum Denken nutzen kann. Was prinzipiell auch eine gute Sache ist, denn sonst hätte ich wohl Freunde die Namen tragen wie „Ey Alter“ oder „Was geehtn?“ Hab ich aber nicht. Und ich muss auch nicht T-Shirts tragen, auf denen in Paillettenschrift „Blondy“, „Sexy“ oder „Geil“ steht. Alles Vorteile.

Der Nachteil ist aber leider auch in diesem Denkvermögen begründet, denn lieblicherweise schaltet dieses sich gerne kurz vorm Schlafen ein, wenn ich schon im Bett liege und ihm nicht entkommen kann. Das bringt einem dann eine sehr kurze Nacht, denn die vielen Gedanken möchten gerne hin und her geschoben und manchmal auch gewälzt werden. Sie laden dann auch gerne andere Gedanken, die mit dem ursprünglichen gar nichts zu tun haben, zum Kaffeekränzchen ein, so dass sie dann allesamt dem Schlaf die Tür zu halten. Unfair, aber mich fragt ja keiner.

Und so finde ich mich nun mal wieder völlig unausgeschlafen im Büro wieder, wo ich jeden weiteren Gedanken über Beziehung, Zusammenziehen, Wohnungen, Sofas und Geschirr endlich verdrängen und mit Arbeitsgeisteblitzen überlagern kann. Ich geh dann heute mal früh ins Bett. Und wenn ich dann wieder nur 50% der Bettzeit schlafend verbringe, dann komme ich vielleicht doch auf ein einigermaßen ausreichendes Maß.

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