21. August 2008

Jetzt erstmal eine Tüte Chips und alles wird gut

Heute habe ich einen großen Teil der wundervoll sonnigen Mittagspause im Freien verbraucht um mich dann in ein Ärgernis der Kollegenart zu stürzen.

Ich finde es immer sehr anstrengend wenn ich es nicht schaffe, meinen Blickwinkel zu erklären, egal ob der andere meine Meinung teilt oder nicht. Es muss doch möglich sein, einen Standpunkt erläutert zu bekommen ohne ihm mit dem eigenen Standpunkt zu begegnen. Isolierte Blickwinkeln sind viel einfacher zu verstehen und können dann gerne analysiert und bewertet werden. Aber erst zuhören. Das mache ich ja auch. Dass ich nicht immer Eurer Meinung bin, weil meine Meinung mir ja schon so gut gefällt, dass ich sie behalten habe, das tut hier jetzt mal nichts zur Sache. Vielleicht kann ich aber ja deswegen auch Verständnis für Frau Merkel aufbringen.

Darüber habe ich mich ziemlich geärgert, wurde ungehalten und ungeduldig. Ich verschwende so ungern Zeit mit unnützen weil fruchtlosen Diskussionen. Im Grunde habe ich mich also über mich selber geärgert, weil ich mich nicht klar genug ausdrücken konnte. Aber weiter mit der Geschichte.

Da meine Surfzeit im Büro auf die Mittagspause begrenzt ist, hab ich dann kurzerhand die Diskussion und das Ärgern abgebrochen um noch schnell den ein oder andere blog-post zu lesen.

Und danke, Internet, dass Du mir immer wieder ganz schnell ein Lächeln aufs Gesicht zaubern kannst. Und danke an mich selbst, dass ich es meistens schaffe, solche Ärgernisse zumindest für den Moment zu vergessen, denn das Leben ist doch einfach zu kurz um nicht zu lächeln.

Dafür lief der Nachmittag hervorragend und ich konnte mich hervorragend ausdrücken und anderen zuhören. Sehr gut gemacht, ich und die anderen.

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