30. September 2008

Ein bisschen wie Herr Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbner

Ab und an schwatzen wir Mädels miteinander. Wiederum ab und an erzählen wir uns dann Geschichtchen über unsere Göttergatten. So auch heute.

Einer der Göttergatten ist krank. Was bei Männern ja bedeutet, dass sie sich hinlegen um zu sterben.

Um 3:15 Uhr in der Früh jedoch ist er plötzlich im Vollbesitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte. Er hat ein Geräusch gehört und weil in letzter Zeit in der Nachbarschaft oft eingebrochen wird, geht er dem Geräusch mal auf den Grund. Die Holde hat es schließlich auch gehört. Ob sie von ihm wachgerüttelt wurde und nur versehentlich genickt hat, wird für immer ein Geheimnis bleiben.

Schnell kommt er dem Geräusch auf die Spur: es war die Zeitungsbotin mit der Tageszeitung. Kann ja keiner ahnen, dass sie heute mal drei Stunden früher klappert.

Und wo wir nun wissen, dass die Zeitung da ist, können wir sie auch ins Haus holen. Ist schließlich kalt da draußen. Und wo wir die Zeitung schon mal in der Hand halten, können wir auch einen Blick auf die Titelseite werfen. Und weil wir die schönen Wörter "Alemannia Aachen" sehen, können wir auch schnell mal nachlesen. Und weil wir inzwischen wieder neben der Holden im Bett sitzen, können wir ihr auch schnell den Artikel vorlesen. Und weil die Holde furchtbar schimpft, dass sie um halb vier morgens keine Artikel vorgelesen bekommen möchte, können wir ja auch schnell woanders weiterlesen. Wir sind schließlich krank und brauchen Aufheiterung.

Gute Besserung!

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