24. Oktober 2008

Jetzt wo ich 30 bin...

Diesen Satz versuche ich seit letzten Sonntag immer mal wieder in allen Lebenslagen zu benutzen, denn ich finde meine neue Altersangabe sehr schön. Jetzt bin ich endlich nicht mehr 29, was immer so ein bisschen so war wie bei kleinen Kindern die schon fast fünf sind. Fast 30.

Es stellte sich allerdings sehr schnell heraus, dass das gar nicht so einfach ist, denn die Bäckereifachverkäuferin scheint eher verwirrt, als ich meinen morgendlichen Latte Macchiato- oder freitäglichen Salonweckkauf mit genau diesen Worten beginne. Und Dr. Andy glaubt auch nicht, dass mein Alter etwas mit der erfolgreichen Verkleinerung der exorbitant großen Schilddrüsenhälfte zu tun hat. Aber der ist ja auch sicher, dass bei mir Knochen da sind, wo andere Menschen Schulter- und Nackenmuskelstränge haben. Was glaub ich dem noch.

Eben dann aber trug sich etwas beinahe schon beängstigendes zu und ich kann mit Fug und Recht behaupten:

Jetzt wo ich 30 bin kann ich sagen, dass es sich sehr verwirrend anfühlt, wenn man mit dem Auto an einer roten Ampel steht und von einem Mofa überholt wird, das mindestens 100 fährt, denn auf der, der roten Ampel folgenden, mehrere Kilometer langen Strecke ohne Abbiegemöglichkeiten konnte ich besagtes Mofa nicht mehr einholen.


Oder bin ich jetzt alt und empfinde das Leben um mich herum als an sich zu schnell?

Kommentare:

  1. Ja, Du bist alt! Das liegt aber (Gott sei Dank) nicht an Deinem Alter, sondern an Deinen Gewohnheiten (z.B. wie eine Oma Auto fahren etc). :-) Keep an eye on your habits!

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  2. Ich fahre nicht wie eine Oma. Denn eine Oma hat keinen Subwoofer in ihrem Diskobus!

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