9. Oktober 2008

Organhandel

Erst wollte ich darüber schreiben, dass der geek vor ein paar Wochen ein Riesenpaket bekommen hat. Er verbot mir hineinzuschauen oder es gar anzufassen. Es sitzt seitdem in unserem Schlafzimmer.

Vor einiger Zeit wurde das anscheinend nicht sehr schwere Paket vom starken geek scheinbar mühelos ins Arbeitszimmer getragen. Die Tür wurde sodann verschlossen. Selbst gekonntes Lauschen ließ keine verdächtigen Geräusche an mein Ohr.

Kurze Zeit später wurde das Paket mit offensichtlich zerstörter Erstverklebung und neu angebrachter Zweitverklebung zurück ins Schlafzimmer getragen. Dort lacht es mich seitdem höhnisch an und zählt vor, wie viele Tage es noch sind bis zum Wiegenfest.

Vorgestern hab ich dann endlich mal ein Paket bekommen. In das er natürlich nicht hineingucken durfte. Ich hab es dann für kurze Zeit neben das Riesenpaket gestellt um mich zu rächen, doch der eklatante Größenunterschied zu Gunsten seines Pakets machte die Rache irgendwie zunichte.

Statt diese wirklich interessante Geschichte farbig zu Papier zu bringen beschäftige ich mich aber jetzt mit unseriösem Organhandel, denn mein Bafoeg-Rückzahlungsbescheid ist heute angekommen und ich müsste mal schnell einen Niere verkaufen. Interesse? Sie ist checkheftgepflegt, stubenrein und verträgt sich gut mit anderen Nieren.

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