21. November 2008

Achterbahn der Gefühle

Ich bin schon very much aufgeregt. Die Winterstiefel liegen in Mr. Goldfingers Kofferraum parat, denn als Kind der Welt südlich der Kaiserstadt weiß ich ja, dass Schnee für den durchschnittlichen Verkehrsteilnehmer eine nicht zu unterschätzende Verwirrung darstellt. Und ich erinnere mich auch noch gerne an das plötzliche Beladen der elterlichen Autos mit Betonplatten, damit der Hinterradantrieb den Schnee auch bewältigen kann. Wer ins Dorf will, der muss auf drei von vier Straßen schließlich zügig bergauf fahren können.

Und nun sitze ich hier und warte. Mir wurde für exakt 15:30 Uhr Schnee versprochen. Hamburg hat ihn schon und ich bin neidisch auf den Hawaiipulli, der dort mit meiner Lieblingsblondine gerade urlaubt. Ich weiß, viele von Euch sind nicht neidisch, aber was kann ich dafür, dass Ihr noch die Sommerreifen drauf habt? Ist ja nicht so, dass der Winter so überraschend komt am Ende des Jahres. Das ist anders als der völlig unberechenbar über uns hereinbrechende Heiligabend.

Noch bin ich aber zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt im Auf und Ab begriffen, denn es ist so stürmisch, dass es in Sekundenschnelle von sonnig-lieblich zu Regengüssen und Graupelschauern wechselt.

Allerdings bin ich mit meinen Zauberkünsten weiterkommen und es gelang mir schon mehrmals, per Wimpernschlag das Tageslicht beinahe verschwinden zu lassen. Ziemlich beeindruckend.

1 Kommentar:

  1. Ich hab heute meinen Augen nicht getraut, als ich dank des Schnees nicht aus dem Fenster schauen konnte... http://blog.blonde.de

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