5. November 2008

Aufklärungsliteratur

Ich lese gerade ein Buch. In dem Buch gibt es eine Kommissarin, deren Name viel mehr Doppelbuchstaben enthält, als für das deutsche Durchschnittsauge genehm: Riitta Kuurma. Ausserdem gibt es eine Person mit Randwichtigkeit, die Liisa heißt. Und der Autor heißt Taavi Soininvaara. Wer viel hat, kann ruhig viel geben. Die Finnen haben also anscheinend nicht nur viele Seen, sondern auch Buchstaben.

Ich habe eine Freundin die Riitta Liisa heißt. Bisher dachte ich, dass ihre Eltern bei der Namensgebung sehr kreativ sein wollten. Aber jetzt bin ich doch sehr beruhigt, dass die Doppelbuchstabigkeit ganz normal zu sein scheint in dem Land der tausend Seen (welche übrigens wohl eigentlich zwischen 50.000 und 70.000 Seen sind, je nach dem was man als See gelten lässt) und ihr keine darin begründeten emotionalen Ausfälle drohen. Puha.

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