5. Februar 2009

Ab 30 ändert sich so einiges

Normalerweise - also seit 25+ Jahren jedes Jahr - verfalle ich nach dem Jahreswechsel in eine Winterdepression, wenn alles immer noch grau in grau ist und der Frühling erfahrungsgemäß noch sehr lange auf sich warten lässt. November macht depressiv? Papperlapapp, da bin ich beschäftigt mit Geschenkeplanung und Dekoration fürs Feschtle. Aber dann fall ich in den großen Zuber Schlacke. Da geht dann gar nix mehr, außer im Bett liegen und heulen oder auf der Couch liegen und heulen oder im Büro sitzen und hoffen, dass man bald wieder liegen und heulen kann.

Dieses Jahr ist es interessanterweise anders. Ob das am Alter liegt? Ich liege nicht und heule nicht, befinde mich aber in einer Art Winterschlaf mit offenen Augen. Permanent müde und matschig und müde und matschig. Und dann fing es ja auch wieder an zu schneien.

Eventuell könnte es daran liegen, dass ich mir viele schöne Dinge vorgenommen habe Ich hör die Hamburgerin schon schimpfen, dass da ja gar keine Zeit für Erholung bleibt: ich habe einen Fotokurs gebucht ebenso wie einen html-Kurs, ich war schon in Berlin und freue mich auf Hamburg, gucke regelmäßig mit der Mama von Felix und Felix Desperate Housewives und bastel gerade ein Lauftagebuch. Außerdem läuft bald "Shopaholic" im Kino, ich hab Fettdonnerstag etwas garantiert nicht-karnevalistisches vor und mein Platz im Büro liegt von 13 Uhr bis 14:30 Uhr so in der Sonne, dass ich mir recht gut vorstellen kann wie es ist, wenn die Sonne scheint und es warm ist.

Es läuft, sozusagen.

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