25. Februar 2009

Ich hab mich darauf gefreut, bis ich um die Ecke bog und die 16m hohe Kletterwand sah

Wir waren klettern. Es gibt einen Film darüber: Am Limit.

Es stinkt wie Hulle nach Schweiß und in ebensolchem gebadeten Füßen in der Halle. Und ich dachte bisher, das Ausleihen von Bowlingschuhen wäre schlimm.

Die 16m Wand ist sehr furchteinflößend und GottseiDank wird die Einführung an der 10m Wand gemacht.

Klettern macht arm: die anwesenden Männer minus geek können sich keinen Frisör mehr leisten, so dass ihre verfilzten Haare wild vom Kopf abstehen oder bis zur Hüfte in verfilzten Schnüren herumhängen. Generell sieht man eher abgewrackt aus.

Klettern macht sexy: dieses Klettergeschirr macht einen Knackpo. Hätte Heidi Klum ihren Seal beim Klettern kennengelernt, wären alle ihre Kinder höchstwahrscheinlich gleichzeitig, viel früher und im Akkord gezeugt worden. Man muss nur aufpassen, dass man den richtigen Pos hinterherschaut. Ansonsten kann das unschön enden für die Netzhaut. Und zum Glück (1) verhindert das Geschirr unbeabsichtigtes Verrutschen der Hose und somit Einblicke in die Tiefen des Menschlichen.

Zum Glück (2) erinnerte ich mich daran, dass man sich mit den Beinen hochstemmen und nicht mit den Armen hochziehen soll. Das erleichtert das heutige Kaffeetassenheben ungemein.

Zum Glück (3) kann ich auch mit zitternden Knien noch aufrecht stehen und konnte nach dem ersten erfolgreichen Gipfelsturm noch ein paar weitere dranhängen.

Gut, muss ich jetzt nicht täglich machen, aber bestimmt wirds mit tanjerine wiederholt. Ich muss die 16m Wand noch bezwingen und mich oben in die Gästebücher eintragen. Guter Tipp für Euch: Stift mitnehmen!

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