28. Mai 2009

Zeit ist Kuchen

Warum nur wurde das Internet erfunden? Ich finde es toll, nutze es täglich, veröffentliche Schmuh sogar ausschließlich dort Zaunpfahl für alle, die es ändern könnten: was aber nicht meine Schuld ist, hat sich nur noch nicht anders ergeben und möchte es nicht mehr missen.

Aber: was mich kolossal stört ist, dass ich nach der Arbeit immer noch laufen, echte Menschen treffen und Kinofilme gucken möchte und dann vom Tag ja gleich nur noch viel zu wenig übrig bleibt. Wann soll ich denn dann entspannt mails lesen und beantworten, posts schreiben für Euch, blogs lesen, Nachrichten verfolgen, Entertainment Tipps suchen, networken und Fotos von rund um die Welt gucken, wenn die Geisterstunden schon naht und ich mich im Bett vor den Gespenstern verstecken muss?

Vielleicht könnte man auch Tag2.0 einführen, mit 30 Stunden, dann wäre ich wesentlich entspannter und könnte sogar noch manchmal einen Kuchen backen. Den ich selbstverständlich mit dem Zeitoptimierer teilen würde, der soll ja nicht leer ausgehen für seine Arbeit. So bin ich.

Kommentare:

  1. Du sprichst mir aus der Seele, ich hätte auch gerne jeden Tag für so viel Zeit: Backen, Lesen, Bloggen, Nähen, Zeit mit Familie und Freunden verbringen, Lernen, dabei noch schön lange schlafen und und und......da muss man halt Prioritäten setzen!

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  2. Hachjaaa, Zeit. So ein Schmonzes :D

    Damals im Usenet hiess es: "Der Tag hat 24 Stunden und wenn das nicht reicht, haben wir ja noch die Nacht!" ;)

    Da saß ich noch bis morgens um 5 h vorm Rechner und alles ohne DSL und Flatrate. Wasn Luxus...(Und die Rechnungen der Telekom damals *grusel)

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