7. Februar 2010

Mutti liest

Normalerweise bereite ich mich aufs Dolmetschen durch das Gucken englischer Originalfernsehunterhaltung vor. Oder ich dolmetsche was Deutsches "im Kopf". Ist mir aber gerade zu anstrengend und außerdem hab ich ja den ganzen Montag Zeit, das nachzuholen, bevor mich dann am Dienstag die Realität ereilt.

Praktisch ist aber, dass ich mir dies (Vorbereitung des Arbeitseinsatzes) als Ausrede vor den Bauch halten kann, um auf der Liste der Chick-Lit-Titel ein weiteres Häkchen zu setzen und den Buchhandel reich zu machen. Für die Reise also in die selbstredend sehr kleine und nicht mit Flüssigkeiten gefüllte Handtasche gepackt:



Ich bin dann mal gespannt.

Bis dahin (Montag) war aber ja noch lang (Dienstag) und so musste flugs noch was Historisches auf Deutsch in den Einkaufskorb:



Liest sich eigentlich nicht sehr schwergängig, verliert sich aber auch nicht in unendlichem Geschwafel, wie das bei historischen Romanen ja ab und an der Fall ist. Aber ich bin jetzt auf Seite 250 von fast 700 und noch ist Arthur gerade mal aufgetaucht. Oder auch wurde erwähnt. Das passt nicht so zum Klappentext, der mir da irgendwie mehr "Anhimmeln Aragorn-ähnlichem Kriegerkönig" versprach.

Und: Ich tu mich manchmal ein bisschen schwer mit Büchern, denen eine lange Liste mit Namen und Orten vorangeht. Deswegen bin ich auch nie über den ersten Band Der Herr der Ringe: Die Gefährten hinweg gekommen, glaube ich. Auch schwierig ist es, ein Buch zu einem leidlich bekannten Thema zu lesen, weil man immer glaubt zu wissen, wer wer ist und was wann wie passiert. Und wenn es dann anders ist als in der Erinnerung, ist man verwirrt und muss doch in die lange Liste gucken.

Tapfer werde ich mich also bis morgen noch durch den Winterkönig lesen und dann eine Pause machen. Und erfolgreich so tun als sei ich Amerikanerin auf großer Europatour. Konto, zieh Dich warm an.

1 Kommentar:

  1. Huhu Du Liebe,
    na denn lies mal schön ... und eine entspannte Woche. GLG Myriam

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