9. Juni 2010

Buch zu verschenken



Das dreizehnte Dorf (Romain Sardou)

Nein, auch wenn es so aussieht, dies ist kein herkömmlicher historischer Roman, da nicht das Gemälde der damaligen Zeit, Frankreich im Jahre 1248, im Mittelpunkt steht, sondern der Thriller an sich. Verschiedene Erzählstränge verweben sich immer mehr, bis am Ende alles doch zusammenhängt, was am Anfang scheinbar zusammenhanglos zwischen Anfang und Ende steht. Ich empfehle das Buch wärmstens!

Das dreizehnte Dorf war lange Zeit von der offiziellen Landkarte der Herrschenden verschwunden. In den kirchlichen Steuerlisten tauchte es nicht auf, denn seit 40 Jahren hatten die dortigen Bauern keinen Zehnt ihrer Ernte mehr an die Kurie entrichtet. Im teuflisch kalten Winter des Jahres 1248 tritt das dreizehnte Dorf, Heurteloup mit Namen, aus der Vergessenheit wieder ins Bewusstsein der anderen zwölf Dörfer der Diözese Draguan.
Und das aus einem schrecklichen Grund: Beim Spielen nämlich hat ein Kind die Knochen dreier Reisender entdeckt, die offenbar auf grausame Art und Weise umgebracht worden sind. Gerüchte entstehen, dass die sagenumwobenen Bewohner von Heurteloup mit dem Massaker in Verbindung stehen könnten. Der steinalte Bischof von Draguan holt den ebenso gelehrten wie unerschrockenen Priester Henno Gui herbei. Dann wird auch er ermordet. Gui beschließt, trotzdem weiter zu ermitteln. Und er stößt dabei auf ein auch für ihn gefährliches Nest von Intrigen, dass den ganzen Lateran in Rom zu betreffen scheint.

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