23. August 2010

Alles neu, macht der August

Wenn die Wohnung zu klein wird und man nicht weiß, wohin mit all dem Geld und all der Zeit, dann kann man ruhig überlegen, ein größeres Haus zu kaufen und sich nach eben jendem auf die Suche machen.

Gesagt, getan. Erfolgreich wir waren.

Die Vögel residieren nun hier: San Remo. Fotos gibt es bald. Fotos jetzt hier:

Vorher:



Man sieht: zu klein, obwohl die beiden Piepmätze normalerweise frei fliegen, weil der Käfig immer offen ist.

Nachher:




Besser, gell? Und obwohl die Behausung nun doppelt so groß ist wie vorher, nimmt sie eigentlich nicht mehr Platz ein. Steht halt jetzt auf dem Boden, wo vorher nichts stand. Das bedeutet aber auch, dass mein NichtsanWohnzimmer weiterhin ein NichtsanWohnzimmer ist und das GesamtWohnzimmer eigentlich auch Vogelzimmer heißen könnte. Ne, wat liebe ich die Viecher.

Schön war allerdings die enorm große Skepsis, mit der die beiden Piepmätze die Villa beäugt haben. Aus sicherer Entfernung, oben auf der Wohnzimmertür. Nach einem Tag "Monster tut Euch nichts" haben wir sie dann in unter 1 Stunde Rekordzeit in den neuen Käfig bugsieren können. Was schwierig war, wenn man sich vorstellt, dass sie weder den Weg hinein kannten, noch das Gefühl, an vertikalen Stangen hinunterzugleiten um zur Tür zu gelangen. Wer demnächst eine Blondine braucht, die Pole-Dance beherrscht: Blondi trainiert. Fleißig.

Heute morgen saßen sie immer noch genau da, wo sie gestern Abend Platz genommen haben. Aber ich mach mir da wenig Sorgen, der Hunger treibt sie schon Richtung Napf oder Hirsekolben. Die neuen Futtertröge haben übrigens auch schon für Heiterkeit meinerseits gesorgt, da sie aus Metall sind und kleine Vögelköpfe sich darin spiegeln. Womit sie zu fast noch größerer Verwirrung führten als das Käfigmonstrum, das plötzlich vor dem Fenster stand. Da soll nochmal einer sagen, dass ein Tierleben nicht spannend sein kann.

Auch wenn sich das putzig anhört. Ich warne noch einmal ausdrücklich alle Eltern, die in die herzerweichenden Augen ihrer Kinder blicken müssen: der alte Fritz wurde 28 Jahre alt.

Kommentare:

  1. San Remo, so so :)! Sagt das jetzt eher was über die Stadt oder den Käfig oder das Eiscafé hier um die Ecke aus... mmmh?!

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  2. Jaja, so ein Vogelumzug ist wahrlich lustig. Ich durfte mal einen bei zwei Wellis miterleben, wobei deren neue Behausung nicht erwähnenswert war im Verglich mit der neuen Villa San Remo ...
    Wahrlich ein fürstliches zu Hause!
    Liebe Grüße, Fredda

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