17. August 2010

Alterssenilität

Neulich waren wir in meinem Kitz laufen. Will sagen dem Dorf südlich der Kaiserstadt, in dem LaMama und Vati Basmati immer noch glücklich hinter der Gardine hervorluken um die Nachbarn auszuspähen. Was sie natürlich nie tun würden.

Und während wir so vor uns hintrabten und ich dem geek die ein oder andere Insiderinformation lieferte - zum Beispiel das Feld, auf dem die Frau des Klavierlehrers mehrere Stunden verletzt herumlungern musste, weil ihr Dobermann niemanden an sie ran ließ - wurde mir bewusst, dass ich es mag, dort zu sein. Was soll ich sagen: ich bin ein flotter Rotter.

Außerdem wurde mir bewusst, dass mit 32 25 das Alter stärker zuschlägt, als mir lieb ist. Ich konnte mich nicht erinnern, dass 4/5 der Laufstrecke bergauf gehen und davon 7/8 geteert sind. Hatte ich verdrängt. War ich aber ja auch seit letztes Jahr nicht mehr. Graue Vorzeit sozusagen.

Aufmuntern konnte uns dann nur noch der berühmte Braten. Das schafft der aber immer. Verlässliches Landleben.

Kommentare:

  1. Das nenne ich mal in der Wunde bohren. Da erzähl ich erst vorgestern was von meinen Bratengelüsten und du kommst nicht umher mit Deinem anzugeben. Sowas hab ich ja gern!

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  2. Ich dachte auch direkt an Fee :-) Und an Hunger und teilen und geben ist seliger als nehmen und so.
    Und übrigens: Mona und Fee kommen bald nach Aachen und wollen natürlich auch den Dom sehen. Und es gibt ja jemanden, der sich tiptop damit auskennt... Ne?

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