30. September 2010

Haare ab und Beine dran

Neulich war ich Gala lesen und wo ich schon mal da war, konnte ich mir auch gleich die Haare schneiden lassen. Und schwupp .... war er wieder da .... der Pony. Übrigens lieber der Pony als das Pony, schon wegen des Ausmistens.

Und heute morgen musste ich dann feststellen, dass Föhnen mit Pony deutlich komplizierter ist als Föhnen ohne Pony, weil "drüber und fertig" nicht ausreicht. Aber gut, ich bin ja noch jung, das lern ich schon noch wieder.

Ein Foto gibt es, sobald ich den Todo-Punkt "Selbstportrait" irgendwie auf die Reihe bekommen habe, ohne dass die Kamera einen Großteil meines Gesichtes verdeckt oder nur mein Hinterkopf zu sehen ist.

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Beim Lauftraining wirft der Rursee-Marathon inzwischen weite Schatten voraus. Es kann auch das herbstliche Frühuntergehen der Sonne sein, wer weiß. Auf jeden Fall musste ich feststellen, dass nicht die Beine jammern, wenn die Kilometerzahl erhöht wird, sondern der Po. Ziemlich schlau von den Beinen, ihre Vormachtstellung im Bereich Laufsport durch gezieltes Delegieren des Schmerzens zu demonstrieren.

Außerdem bin ich wieder in dem Stadium angekommen, in dem es beim Laufen passiert, dass sich Kopf und Rest trennen. Ich kann dann hochkonzentriert hochkomplizierte mathematische Formeln berechnen, während das Energizer Bunny vom Kinn abwärts tapfer seine Runden. Gut, dass herabfallende Herbstfrüchte einem ab und an die Realität wieder an den Kopf knallen so dass Kopf und Rumpf sich wieder vereinen. Sonst könnte man eine abendliche Rufbereitschaft zum Anhalten der Cati Basmati einrichten.

Auch Teil des Laufrituals sind daher wieder diese satirisch-scharfzüngigen Zeitungsartikel und Blogposts, die ich voller Wortwitz, Charme und Esprit während des Laufens komponiere. Hoffentlich kommt bald das Stadium, in dem ich mich zuhause noch an den Wortlaut dieser Wortfeuerwerke erinnern kann. Ich sag Euch Bescheid, wenn es so weit ist.

Kommentare:

  1. Laufen... dieses Stadium kenne ich. Nur muss ich erstmal wieder anfangen. Ist fest geplant. Für jetzt gleich. Wuha!

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  2. Oh, ich bin so gespannt! Ein Pony für Cati! Ich hätte eigentlich gerne eins in meinem Wohnzimmer und du kannst bestätigen, dass dafür auch Platz wäre.

    Bei mir ist es beim Laufen leider nie soweit gekommen, ich bin neidisch.

    Los jetzt, Photo machen (lassen)!

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  3. Dat is der Flow - wenns so ins nirwana läuft :D

    Und das mit den Texten, das kenne ich gut. Manchnal habe ich ganze Artikel fertig im Geiste und dann zuhause - PENG, Flasche leer. Tschä. (Diktiergerät mitnehmen?)

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