31. März 2011

Blind Date

Manchmal überschneidet sich das virtuelle Leben mit der Realität und am nächsten Tag regnet es. Da muss jetzt nicht unbedingt ein Zusammenhang bestehen, ich weiß.

Gestern hatte ich ein Blind Date mit Fredda, Gewinnerin der von Claudette so professionell verlosten Tasche. Claudette ist übrigens inzwischen nach Hamburg umgezogen. Soll sie doch sehen, ob das gut für sie ist!

Das Schöne an Blind Dates: man weiß nie, wie es ausgeht. Vielleicht ist Fredda ein 45-jähriger, feister Glatzkopfschwitzer, der sich gerne als junge Diplominformatikerin ausgiebt um Frauen kennenzulernen. Wer weiß.

Da man aber ja davon ausgeht, dass das Leben schön ist und das Schicksal es gut mit einem meint, lächelt man freundlich alle unbekannten Menschen an, die einem begegnen. Einer dieser Menschen könnte ja Fredda sein. Manche der Menschen lächeln zurück, manche mustern einen sehr irritiert und andere schauen schnell weg, weil sie glauben beim Anstarren erwischt worden zu sein. Einer hasst mich jetzt, weil ich gesehen habe, dass er mit seinem BMW nicht in die unglaublich große Parklücke hinein kam.

Erstaunlich einfach ist dann das Erkennen, denn die ander Hälfte des Blind Dates lächelt ja auch freundlich jeden an, so dass man sich schnell als ebenbürtig erkennt.

Die Tasche rief Jubeltöne hervor, auch wenn die Verpackung zu wünschen übrig ließ. Das Essen war lecker und nun kennt auch Fredda das Vapiano.

Abend gut, alles gut. Bis zum nächsten Mal, liebe Fredda.

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