19. April 2011

London im Auge der Wissenschaft

Während ich Prinz William noch kurz vor der Hochzeit davon überzeuge, dass Cati so gut wie Katherine ist (brünett ist schließlich auch brünett), passen ein paar äußerst nette Menschen auf Cati Basmatis Welt auf und unterhalten Euch, bis ich wieder da bin! Vielen Dank heute an: Fee von Fee ist mein Name.

Die liebe Cati hat sich nach London abgesetzt und will dass das nicht so auffällt. Deswegen lädt sie Leute wie mich ein, Euch in der Zwischenzeit zu bespaßen. Nichts lieber als das!



London wird ja immer recht einseitig betrachtet: Als Shoppingmetropole oder Partyhauptstadt. Dabei gibt es dort noch so viel anderes zu tun. Wissenschaftliche Studien treiben zum Beispiel. Ihr glaubt mir nicht?! Ich kann es Euch beweisen.



Nehmen wir zum Beispiel die Tierwelt. London eignet sich hervorragend für ornithologische Studien. Ob es lauernde Möwen an der Themse, gelangweilte Pelikane im Regent’s Park oder futterneidische Tauben an ebendieser Stelle sind, jeder Hobby-Vogelbeobachter wird sein persönliches Eldorado finden.


Aber nicht nur die gefiederten Einwohner der britischen Hauptstadt laden zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung ein. Ein Bummel durch London öffnet Tür und Tor für breiteste anthropologische Studien. Seien es wichtige Menschen wie die Türsteher vor dem „Ivy“, sehbehinderte, rotbefrackte Herren auf Pferden, die sich im Stillsitzen üben, oder politisch engagierte Personen, wie der Herr oben rechts, jeder halbwegs interessierte Besucher kann hier die entzückendsten Exemplare der Spezies Mensch beobachten.


Nicht zuletzt möchte ich auf die noch relativ unbekannte wissenschaftsdisziplin der Kronleuchteristik hinweisen. Ein Biotop für diese aufstrebenden Nachwuchswissenschaftler findet sich in den Horse Tunnels beim Camden Market. Die scheuen Lichtspender in all Ihren Formen und Größen können hier in aller Ruhe studiert und in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden.


Ich wünsche Dir, liebe Cati, eine wissenschaftlich ergiebige Exkursion zu unseren teetrinkenden Nachbarn. Möge dir das Wetter holder sein, als mir bei meinem letzten Besuch anno 2009. Denn ich warne dich: Solltest du ein Flöckchen am Himmel entdecken, mach dich möglichst schnell aus dem Staub. Mit Schnee können die Briten nicht wirklich gut umgehen!

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