6. Juni 2011

3-2-1 warm

Als ich vor vielen Monden gebeten wurde, eine Arbeit in den heiligen Hallen nördlich der Kaiserstadt anzutreten, war das für mich ausschlaggebende Argument der Schnitzeldonnerstag in der Kantine. Das dauerte ungefähr bis Woche 3, dann schlief die Begeisterung für den Schnitzeldonnerstag ein und auch die Begeisterung für die Kantine an sich nahm rapide ab, was wohl auch daran liegt, dass da nicht LaMama am Herd steht. Schade eigentlich. Für die Kantine.

Seitdem: Butterbrote. Was super ist, ich liebe Schnittchen. Gürkchen gab es bisher allerdings noch nicht, für mich alleine drängt sich der Dekozwang nicht so auf. Und Jamie Oliver's Sandwich Ratschläge hab ich auch noch nicht alle umgesetzt.

Neueste Neuigkeit aber jetzt: es wird eine Mikrowelle geben. In meiner Kaffeeküche. Ich bin schon ganz aufgeregt und kann nicht mehr arbeiten, weil ich immer neue Rezepte ausdenken muss, die man am nächsten Tag herrlich nochmal warm machen kann.

Übrigens nicht so herrlich nochmal warm zu machen: die Lasagne mit Tomaten und grünem Spargel, die sich himmlisch an ein wenig Speck, Frühlingszwiebeln und Parmesan schmiegen, von der Joghurt-Ei-Chili-Sauce ganz zu schweigen. Die ließ nämlich keine Reste für den nächsten Tag. Dumm, wenn die Sachen so lecker sind.

1 Kommentar:

  1. also schnitzeltag als ausschlaggebendes argument der berufsausübungsortswahl hab ich auch noch nich' gehört ... bin immer wieder von deinen gedankengängen beeindruckt!

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