25. Juni 2011

Historischer Jahrmarkt Kornelimünster 2011

Der geek Die Angstbürgerin in mir hatte beschlossen, auf dem historischen Jahrmarkt öffentlichen Tauschmarkt beliebiger Bakterien an Fressständen kein Risiko einzugehen, was eventuell davon unterstützt worden war, dass die Eltern unseres Kumpels Matthias nach dem Besuch des Tauschmarkts hoffentlich doch kein Ehec sondern nur Langeweilermagendarm bekamen. Daher der Entschluss, nichs auf dem Jahrmarkt zu essen, sondern daheim im Castle Grayskull selber zu kochen.

Leider hatte die Angstbürgerin vergessen, der hungrigen Cati diesen Entschluss rechtzeitig mitzuteilen. So geht das nicht. Der Jahrmarkt wurde doch einzig und allein erfunden, damit die Besucher satt werden und zwischen den Gängen Skuriles zum Gucken haben. Dachte ich zumindest immer. Wer wären wir, wenn wir uns gegen diese Tradition zur Wehr setzen würden?

Also wurde die Angstbürgerin von der Hungrigen überstimmt und die Beute wie jedes Jahr zufrieden lächelnd ins Castle Grayskull geschleppt: Zwar diesmal kein Geschenk für den Neffen, aber dafür Montelimar Nougat, normaler und Steinpilzbruschettamix, Käse, Trüffel- sowie Wildschwein- und Eselsalami und damit man das alles auch den Berg rauf bis zu Mr. Goldfinger tragen konnte ein paar Reibekuchen. Nur das Nötigste also.

Was beim nächsten Mal allerdings zu vermeiden ist: bei unbeständig schlechtem Wetter am Brückentag zur Feierabendzeit den Markt besuchen. Erstens muss man aufgrund so gut wie fehlenden Publikums nirgends anstehen, hat einen guten Blick auf alle Auslagen und ist auch in gefühlten 15 Minuten einmal rum. Inklusive Reibekuchen. Das ist zu schnell und anders als sonst und ich bin doch ein Kind mit Traditionsbewusstsein.

Der Rest: wie immer. Herrlich.

Fotos gibt es dieses Jahr nicht. Ich bin überraschenderweise gegen verwunschene Regentropfenimpressionen auf Fotos die dann gar nicht erst entstehen.

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