3. Juni 2011

Orientierung für Fortgeschrittene

Bei Radtouren durch die sonnendurchflutete Umgebung ist es ja immer ganz wichtig, dass der letzte in der Kolonne dem ersten zuschreit, wann er wo wie wohin abbiegen muss. Das warum ist dabei nicht ganz so wichtig.

Zugegebenermaßen könnte auch der erste einfach die Richtung angeben und abbiegen, woraufhin der Rest der Kolonne folgen würde, aber dann käme es nie an Rad- und Wanderwegkreuzungen zu Unterhaltungen der folgenden Art.
URF (unbekannter Radfahrer): "Oh, Menschen mit Ortskenntnis!"
WIR (wir): "Ja, hallo, brauchen Sie Hilfe?"
URF: "Ja, wir möchten nach Raeren, wo genau müssen wir da lang?"
WIR: "Raeren? Da müssen Sie hier lang." Fingerzeig Richtung Norden
URF: "Nein, da kommen wir ja gerade her."
WIR: "Raeren liegt aber trotzdem in dieser Richtung." beharrlicher Fingerzeig Richtung Norden
URF: "Nein, das kann nicht sein, da kommen wir ja her."
WIR: "Nun gut, dann fahren sie doch einfach hier lang." unbestimmtes Zeigen in eine andere Richtung
URF: "Ach, super, dann finden wir das, vielen Dank."
Ist das dann schon bildungsresistent? Oder ein sinnloses Beharren auf Versuch macht kluch? Wir sind dann mal weiter Richtung Raeren gefahren. Also Norden.

1 Kommentar:

  1. Wie genial!! Das nenne ich beispielhaft beratungsresistent! *kicher* Wo die wohl ausgekommen sind?!
    Liebe Grüße, Fredda

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