13. Juli 2011

Gegendarstellung der Welternährungsorganisation

Ich mache mir Sorgen, da der Kolleginnenmann noch nicht zur ernährungsfreien Mittagspause erschienen ist, obwhl der Gong schon vor 5 Minuten zur großen Essenschlacht geläutet hat...

Die Kollegin steht mit gezückter Teezange hinter mir und droht mit unendlich schmerzhafter Nasenpinscherei wenn ich nicht sofort eine Gegendarstellung aufs Papier bringe. Also dann mal los:

  1. Der Kolleginnenmann sieht nicht gerade wie ein Biafra-Rückkehrer aus. Ihre Worte.
  2. Die von der Kollegin liebevoll zubereiteten und äußerst ausgewogenen, gemüseorientierten Mahlzeiten schmecken nicht sind ihm zu gesund. Seine Worte.
  3. Er kommt vier Wochen ohne Essen aus. Seine Worte.
  4. Er hätte in der Mittagspause sowieso keine Zeit, da er Programme verschnellern und Prozesse optimieren muss. Teamworte.
  5. Da sie mit mir den Johannisbeerenberg geteilt hat, bleibt für ihn ja nichts übrig. Ihre Worte.
  6. Er ertränkt sowieso alles in Hela-Ketchup oder Tabasco. Ihre Worte.
  7. Er bringt ihr ja auch kein Essen mit. Was in unserer gleichberechtigten Gesellschaft durchaus möglich wäre. Teamworte.
Es gäbe da noch das ein oder andere Nümmerchen zu ergänzen, aber dieser Blog soll a) jugendfrei bleiben, b) mich vor Repressalien sowohl der Kollegin als auch des Kolleginnenmannes schützen und c) die Kollegin weiter mit einem Lächeln in unser Büro kommen lassen.

Ich will jetzt mal nicht sagen, dass die Spenden nicht mehr benötigt werden, bleibe aber beim Vorkosteplan. Nur zu seiner Sicherheit, versteht sich.

1 Kommentar:

  1. Sag Deiner lieben Kollegin bitte, dass ich (wir?) ihren Mann als genau das ansehe(n), was er plus jeder weitere Abkoemmling dieser Gattung ist:
    Maenner, wenn es sie nicht schon gaebe, muesste man sie glatt erst erfinden; und sei's nur zum Entertainment der Frauen! ;-) :-) :-)

    Habe und behalte mir meinen eigenen 'Teddybaeren' und selbiger wird auch selbst irgendwann in den sauren Apfel beissen muessen und mich etwas versierter im Umgang mit Computer machen (muessen; seufz).

    Sollten 'Maenner' heutzutage noch verhungern muessen in Ermangelung von weiblicher Unterstuetzung so geschieht ihnen das voll und ganz recht und ist sehr 'bio', naemlich eine Evolutions-Folge ;-)

    Wenigsten bist Du, liebe Cati, seeehr mutig ;-) :
    - Nasenpinschereien aushalten
    - Johannisbeerenberge bekaempfen
    - und als Vorkoster herhalten.

    Fuer Deine Taetigkeit als Vorkoster wuerde ich Dir kurz noch empfehlen bei www.die-farbe-ev.de 'weiches Ei de luxe' vorbeizuschauen.
    Besagte arme Dame schlaegt sich auch gerade verbal mit mir per Computer herum und hat eine weitere Anwendung fuer die 'Brot-Koerbe' bekommen.
    Ich nehme nicht an, dass Eine von Euch beiden zuuu beleidigt sein wird, dass ich ohne vorherige Erlaubnisanfrage Euch einfach verlinke.
    Wenn's um Wichtigeres geht, mache ich das selbstverfreilich - ansonsten: einfach Spass an der Freud haben; sonst stirbt man womoeglich vorher ohne Jegliche.

    Ich summarise jetzt (Essensbestellung):
    - 1 x 'etwas gesuender' (Halb-Rabbit-Food) fuer die Kollegin

    - 1 x relativ mutig; fuer Dich
    - 1 x 'eher mutig', jedoch mit Ketchup
    und/oder Tabasco fuer Kolleginnenmann

    Fein; das kriegen wir hin ;-)

    Maedels, lasst Euch das Leben nicht verdriessen da drueben; macht es Euch gegenseitig nicht schwieriger als es ohnehin ist und lacht kraeftig weiter - trotz Arbeit und kesser Computer-Chatters.

    Bis spaeter wieder irgendwann und mit lieben Gruessen, d.h. "Kiss kiss" nachdem "LG" wohl neuerdings 'out' ist ;-) :-),
    Gerlinde

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