19. Juli 2011

The Particular Sadness of Lemon Cake

Ich hab Euch lange kein Buch mehr ans Herz gelegt. Aber als mir die Kollegin mit dem Biafra-Mann von diesem Buch und ihrem inneren Kampf erzählte, ob sie es nun direkt kaufen oder auf das günstigere Taschenbuch warten sollte, konnte ich nicht anders als mir direkt das günstigere englische Taschenbuch zu kaufen. Fremdsprachenkenntnisse zahlen sich doch irgendwann aus.



Auf Deutsch übrigens Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

Amazon sagt dazu:
On the eve of her ninth birthday, unassuming Rose Edelstein bites into her mother's homemade lemon-chocolate cake and discovers she has a magical gift: she can taste her mother’s emotions in the slice. To her horror, she finds that her cheerful mother tastes of despair. Soon, she’s privy to the secret knowledge that most families keep hidden: her father’s detachment, her mother’s transgression, her brother’s increasing retreat from the world. But there are some family secrets that even her cursed taste buds can’t discern.

Ich sage dazu:

Wenn ein 9-jähriges Mädchen plötzlich im Essen die Stimmung des Kochs/Bäkers/Zubereiters schmecken kann, dann birgt diese fein-magische, fesselnde Erzählung äußerst viel Spannung wenn es um die Frage geht, wieviel wir wirklich wissen von den Geheimnissen unserer eigenen Familie.

Lesenswert!

Kommentare:

  1. Hört sich sehr gut an! Ich warte dann trotzdem auf die deutsche Ausgabe ;-)
    Liebe Grüße!

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  2. Ich unke da jetzt wohl etwas; jedoch aus negativer Erfahrung:
    Ich hatte - bis zu meinem 21sten Lebensjahr die (schmerzhafte) Gabe, den Schrei eines mir unbekannten Raubvogels zu hoeren, welcher a) mich immer dazu brachte, dass ich mir schmerzverzerrt die Ohren zu hielt plus mitunter in schutzsuchende Hocke-Position ging.
    b) dieser 'Schrei' von NIEMANDEM sonst um mich herum gehoert wurde
    c) ich dann sehr bald lernte, dass dieser 'Schrei' fuer mich immer bedeutete, dass ich einen lieben Menschen aus meiner naechsten Naehe in baldigster Baelde durch Todesfall verlieren werde.

    Ich hab's NICHT geschafft, mit diesem 'Wissen' leben zu koennen und es dauerte, um diese Gabe - endlich - loszuwerden/abzulehnen.

    Versetzt Euch einmal in die Situation des Kuchen essenden Maedchens; 9 Jahre erst noch dazu.
    Merci Mausi, d.h. danke; ich geh' jetzt mit meiner Gaensehaut hierzu lieber ins warme Bett; s'ist spaet genug.

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  3. Ich hatte das Buch in England schon mehrmals in der Hand, hab mich dann aber doch immer für ein anderes entschieden. ich wünsch es mir jetzt einfach zum Geburtstag! :) Leider verstehen meine Verwandten es immer noch nicht dass sie mir auch englische Bücher schenken können.. mpf...

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  4. @ Lila:

    ... oder einfach - literally - nicht verstehen, w a s sie Dir schenken; d.h., den Inhalt nicht beurteilen koennen und darum lieber Abstand davon nehmen.

    Ich mochte immer sehr gerne deutsch/franzoesische Mini-Paperbacks zu Zeiten meiner 'franzoesisch Phase'; d.h.: wirklich ein und dieselbe Kurzgeschichte zweisprachig - super. GsD war Muenchen Hauptbahnhof Int. Presse damals fuer mich leicht erreichbar.
    Heute happerts dafuer mit der Erreichbarkeit deutschsprachiger Lektuere. Dem Himmel sei Dank fuer 'www' :-). Irgendwann wird man naemlich selbst in seiner eigenen Sprache 'wackelig' und der englische Spell-check ist da wenig hilfreich ;-)

    Zurueck Orig.-Thema; besprochenes Buch: als Lektuere ja; die 'fein-magische' Gabe des darin benannten Kindes - nein danke. Kriege ich auch Gaensehaut.

    Liebe Gruesse,
    Gerlinde

    mit abgeklungenen Baerentatzen. War weniger schlimm als ich dachte. Hab's nur - zum Amuesement meines Mannes - oefter den Kaengaroohs nachgemacht: Gliedmassen leicht befeuchtet und die kuehlende Verdunstungswirkung ausgenutzt. Man lernt ja - oefter 'mal - egal von wem, oder?

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  5. Die "Gabe" ist viel weniger im Vordergrund als vermutet. Was dem Buch sehr gut tut und meine Neugier trotzdem nicht unbefriedigt lässt!

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  6. Oh ja, mit dem Buch liebäugle ich auch schon seit einer Weile...hört sich gut an!

    Liebe Grüße
    Anneke

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