1. August 2011

Alles auf Anfang

Ich fühl mich ein bisschen wie früher, in der Schülervertretung:

Einer sagt immer alles nochmal, möglichst zu Themen die gar nicht aktuell sind und außer ihn auch keinen interessieren. Aber wichtig klarzumachen, wie viel schwerer sein Leben ist. Das schwerste von allen, um genau zu sein.

Einer findet alles immer gar nicht so schlimm, das geht schon. Ging ja bisher auch immer.

Eine bringt Schokolade mit. Meine Lieblingsseminarteilnehmerin.

Drei sind eine Gruppe, fraternisieren aber zum Glück gleichmäßig.

Und und und, Ihr kennt das von allen Gremien, in denen mehr als zwei Leute sitzen. Also nach der Schülervertretung in der Studentenvertretung in der Mittelbauvertretung im Betriebsrat. Manche Dinge ändern sich nie. Nur die Gesetze werden komplizierter. Oder ich älter.

1 Kommentar:

  1. Ohja, das kenne ich. Deswegen habe ich mich nach einem Jahr als Schülersprecherin strickt geweigert mich je wieder aufstellen zu lassen. ;-D

    Und als Vereinsvorstand (für einen freien Kindergartenträger)... Hehe, da hatten wir auf Grund obiger Erfahrungen, eisenharte Regeln.
    1. Es gibt eine Tagesordnung. Themen können bis einen Tag vorher schriftlich eingereicht werden.
    2. NUR Themen dieser Tagesordnung werden besprochen.
    3. Wurde abgestimmt, ist das Thema durch.
    4. Themen die besprochen wurden, können erst wieder auf die Tagesordnung, wenn sich die Sachlage geändert hat.
    5. Gelaaber, eigene Erfahrungsberichte, Anekdoten, Gejammer, Klatschgeschichten erst wenn die Tagesordnung durch ist.

    Dann können die alle gehen, die darauf keine Lust haben. ;-)

    Wir waren drei gleichberechtigte Vorstände, die wir alle so ganz und gar keinen Nerv auf Zeitverschwendung hatten und deswegen gemeinsam durchgesetzt haben, dass die Regeln eingehalten wurden.

    Ich bin mir wirklich manchmal vorgekommen, wie im Kindergarten.

    Liebe Grüße, Smila

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