19. August 2011

Vom Rege in die Traufe

Gestern konnte ich aufgrund weltbewegender Umstände nicht zum Badewannenkampfsport, weil ich a) zu spät gewesen wäre und b) so viel zu spät, dass das Anziehen des Badeanzugs direkt mit dem Wiederausziehen desselben geendet hätte. Also: spart sie sich den Weg, isst sie lieber anständig zu Abend.

Ein bisschen ärgerte mich das schon, denn ein schöner Rücken kann zwar entzücken, aber eben auch mucken. Arschlochrücken Doofer Rücken.

30 Sekunden nach Ankuft im Castle Grayskull dann ein aufgeregter Rundumflug gegen Stehlampen und heliumgefüllte Ballons, ausgeführt von den Vögeln. Hagelschlag gegen ihre Wohnzimmerscheibe scheint sie also zu verängstigen. Wieder was gelernt.

Weitere 30 Sekunden später hatten sich zwar die Vögel beruhigt, nicht aber das Wetter. Wenn die Kaiserstadt schon keinen Fluss hat, dann kann man wenigstens einen Bach aus der Straße machen. Geglückt. Sah auch hübsch aus, zumindest von unserem erhöhten Ausguck aus. Die Kellerbesichtigung heute morgen hab ich zwar nur halbherzig, dafür dem geek zuliebe erledigt: trocken.

Mitten in der Nacht wachte ich dann vom Donnerschlag und Regenprasselgetöse auf, stand auf um das Fenster zu schließen und stellte fest: war schon zu. Regenprasselgetöse und Donner sind also auf einer Skala von 1 bis 10 eher als laut einzustufen.

Zum Glück verbringen wir das Wochenende in Hamburg, wo es weder warm und sonnig wird - wie in der Kaiserstadt - noch Gewitter vorhergesagt sind - wie in der Kaiserstadt. Zuviel Sommer ist auch nicht gut.

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