22. Februar 2012

Nähwut

Ich sprudel über vor Projektkreativität und Arbeitseifer. Es liegen zig Vorhaben in der Pipeline und Stoff könnte ich jeden Tag gleich haufenweise im Internet ordern. Zum Beispiel diesen, diesen, diesen oder alle von der Hamburger Liebe. Und Webbänder. Kann man ja immer mal brauchen.

Dann jedoch: der Tag ist um, bevor er überhaupt begonnen hat. Auch wenn ich "den ganzen Tag zuhause rumhänge" schaffe ich oft nichts von dem, was ich mir vorgenommen habe. Was zum einen am Fernseher ausgesprochenen Ausgeschlafensein liegt, zum anderen an Wulfhild.

Wenn ich arbeitseifrig bin, schreit sie. Und das, wo sie doch das liebste Kind auf der Welt ist.
Wenn ich nicht arbeitseifrig bin, schläft sie seelenruhig, was mich besonders müde macht, so dass ich auch schlafe.
Wenn sie wach, aber ruhig und brabbelig ist, mag ich lieber mit ihr spielen, als die Nähmaschine schnurren zu lassen.

Und dann muss man ja auch noch essen, duschen, spazierengehen, Kaffee trinken, telefonieren, lesen und nicht zu vergessen das Internet ausdrucken und in Ruhe auf der Couch bei einer Tasse Tee lesen.

Aber was jammer ich? Lieber Wulfhild als selbstgenähte Taschen. Ganz klar.

Kommentare:

  1. Pass auf, irgendwann nennst du sie wirklich Wulfhild :)! Und ich bin beruhigt, dass du deinne Tochter besser findest als Nähen... Ganz liebe Grüße, Fee

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    1. Die find ich sogar um Längen besser ;-)

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