2. März 2012

Entspannung am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Zur Geburt der kleinen Wulfhild dachte die Badewannenkampfsportgruppe auch mal an mich und schenkte mir einen Babymassagekurs. Das fand ich super, schließlich geht dieses ganze Kindherumtragen und Kinderwagenschieben und Kinderwagentasche in den dritten Stock hieven schon ganz schön auf den Rücken. Ja, ich habe Rücken. Babyrücken.

Und für das Kind ist es sicher schön, auch mal was zu geben. Bisher stand ja eher Nehmen im Vordergrund. Nicht, dass ich mich beschweren würde, ich mein ja nur.

Wie dem auch sei, ich hatte mir das so vorgestellt, dass man die Kinder in einen Kreis legt, Köpfe in die Mitte. Dinge im Kreis zu tun scheint mir sehr wichtig für die frühkindliche Entwicklung. Dann legen sich die Mütter auf die Kinder und zwar so, dass der Kindskopf zwischen den Schulterblättern liegt. Das macht man so, da das Kind ja noch motorisch ungeschickt ist und selber den Kopf noch nicht so gut heben kann. Das Eigengewicht der Mutter plus geschicktes Hin- und Herrollen derselben erleichtert dem Kind die Massage dann doch enorm.

Und nach nur 60 Minuten ist Mutti entspannt.

Die Realität sah dann ganz anders aus. Ich musste das Kind massieren. Ich. Das Kind. Wo kommen wir denn da hin? Naja, ich geh nächste Woche nochmal hin, vielleicht ist sie dann dran. Und über das Babyschwimmen denk ich auch nochmal genau nach.

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