14. Mai 2012

Kein Muttertagsgeschenk. Es ist eins für alle.

Während ich hier tippe läuft irgendein Film im Fernsehen und der geek wird gleich fragen, ob ich keine Lust hab, den zu gucken. Stirnrunzelnd wird er dabei mein Handy mustern, auf dem ich das hier tippe. "Doch, doch," werde ich sagen und rausrennen.

Denn in der Küche passieren die wirklich wichtigen Dinge. Zum einen stehen da die Muffins, die ich mir selbst zum Muttertag gebacken habe und zum anderen steht da der neue Waschtrockner.

Ein Waschtrockner. Ich bin très entzückt. Mit der ersten Wäsche ist er schon durch, der erste Trockengang läuft. Und wieviel Wäsche steht zum Trocknen im Kinderzimmer? Keine. Genau. Darum.

Wulfhild an sich ist ja eher kleinerer Statur, aber sie nimmt trotzdem eine ganze Menge Platz ein. Angeblich brauchen Kinder Anziehsachen, Spielsachen und Windeln. Und da es angeblich moralisch nicht vertretbar ist, das Kind im Kellerverschlag unterzubringen, müssen wir anders mit der Platznot umgehen.

Als erstes wurde gnadenlos ausgemistet. Natürlich durften die Cowboyboots aus schwarzweißem Schlangenleder bleiben, einiges anderes aber nicht. Dann wurde umgeräumt, was auch Stauraum ungeahnten Maßes schuf. Tschakkah.

Und nun zog der Waschtrockner ein. Passé der ewige Wäscheständer im Kinderzimmer, der beständig hin- und hergeschoben werden musste, damit man erst das Kind wickeln, dann das Fenster öffnen und dann die Wäsche wegräumen konnte. Auf dass das Kind Platz zum Strampeln hat. Uuuuuh yeaaaaaah.

Unberührt von dieser Neuigkeit: die Suche nach Castle Grayskull. Die läuft.

1 Kommentar:

  1. Ach ja, ich drücke Euch ja sooo die Daumen, dass Ihr Euer Castle Grayskull ganz bald findet. Die Wäscheständer-verschieb-Aktionen kenne ich nur allzu gut und mir gehen sie schon ohne strampelndes Kleinkind auf die Nerven ...
    Liebe Grüße
    Fredda

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