20. Juni 2012

Lousberglauf 2012 - Laufen für den guten Geschmack

Schon ist er wieder rum, der jährliche Lousberglauf. Und Lousberglauf 2012 wieder mit Basmati. Cati Basmati. Ergebnisse gibt es noch nicht, außer dem, dass ich frisch geduscht auf der Couch sitze und mich wundere, wie ich diese drei Stockwerke hier hoch geschafft habe. Nun gut, die Ausrede, dass ich vor einer gefühlten Viertelstunde erst ein Kind bekommen habe, gilt noch. Für nächstes Jahr Denk ich mir was anderes aus, versprochen.

Aber jetzt, wie lief es denn so?

Die Vorbereitung lief denkbar schlecht, wenn man mal davon absieht, dass ich meinem Schatz nutzlosen Wissens wieder einiges hinzufügen konnte. Der Lousberglauf ist nämlich übrigens nach dem CHIO das größte Sportereignis in der Euregio. Alemannia, das tut mir leid. Dafür habt Ihr aber den schönsten Tivoli, echt.

Joggen ohne den geek ist doof. Da hat es der Schweinehund viel leichter als sonst und wenn man dann noch dauernd stehen bleiben muss, weil man ein gutes Motiv für Instagram gefunden hat, dann läuft das mit dem Läufen nicht ganz so gut. Aber wir sind angekommen und sind die ganzen 5555 m gelaufen. Ohne Gehen. Auch die ersten 3500 m, die bergauf gehen. Tschakkah.

Cati Basmati, formerly known as Olympiasiegerin im 5555m-Lauf.

Ein bisschen gemein war allerdings, dass nach geschickter Einteilung der Kräfte bis zum letzten Fünftel, wenn man sich erst sicher sein kann, nicht weinend wie ein Baby am Streckenrand zusammenbrechen zu müssen, der geek irgendwelche Kräfte mobilisierte und mit dem Aufrollen des Feldes von hinten anfing. Das ist ja unsere Strategie, ganz hinten im Feld zu starten, weil dann nicht so viele hinter einem sind, die zum Überholen ansetzen können. Funktioniert immer. Aber da waren diese geekschen Kraftreserven, die ihn sprinten ließen. Als ich das realisiert hatte, blieb mir ja nichts anderes übrig, als mich wie ein Igel zusammenzurollen, und den Rest der Schwerkraft zu überlassen. Gottlob ist am Ende eine dolle Steigung, die man runter läuft, also quasi eine Rückwärtssteigung, so dass meine Igeltaktik aufging, ich den Schwung nutzen und ihn auf der Zielgeraden sogar so gut wie überholen. Den geek, nicht den Igel.

Dann gab es noch ein Steak im Brötchen, eine halbe Banane und die Hoffnung, dass Wulfhild nett war zu den Großeltern. Die waren nämlich zum ersten Mal zum Babysitten da.

Und jetzt schön dehnen und dann ein Bierchen und dann ab ins Bett. Morgen lass ich mir dann von Wulfhild huldigen, die war nämlich zu faul um mitzulaufen. Nächstes Jahr, meine Liebe, beim Lousberglauf 2013, da lass ich diese Ausrede, dass Du noch nicht laufen kannst, nicht gelten. So.

Kommentare:

  1. Herzlichen Glückwunsch, du Tapfere! Und Prost!

    AntwortenLöschen
  2. Respekt und Anerkennung! Ich bin dagegen der totale Schlappi :)

    AntwortenLöschen
  3. Herzlichen Glückwunsch auch aus Linnich nach Aachen :o) Schwerer Lauf und dann auch noch als so junge Mama, haste toll gemacht!!! Bist du beim Womens Run mit dabei??? Liebe Grüße Margit

    AntwortenLöschen
  4. Hey, bei dem Lauf habe ich auch schon mitgemacht toll. Laufen ist ein super Sport

    AntwortenLöschen