21. Juni 2012

Training wird häufig überbewertet

Jetzt ist es raus. Alles war umsonst. Nichts hat sich gelohnt, die ganze Plackerei. Stunden am Berg, für die Katz. Lousbergrunde um Lousbergrunde. Und wofür?

Mir war klar, dass Kind kriegen plus Trainingsrückfall plus Babysitterfürjoggen nicht ganz der optimale Start für das läuferische Jahr ist. Und ich hatte beschlossen, bei einer Zeit von über 40 Minuten nicht nur die Existenz der Urkunde durch Nichtabholung zu leugnen, sondern gleich meine ganze Teilnahme. Bei der großen Menge an Teilnehmern (größer gleich Zweitausendfünfhundert) schien mir eine konsequente Leugnung des ganzen Events schwierig, aber ich hatte es in Erwägung gezogen.

Heute hab ich dann mal all meinen Mut zusammengenommen und "Lousberglauf 2012 Ergebnisse" gegoogelt und siehe da: Training lohnt nicht. Wir sind genau so schnell gelaufen wie jedes Jahr. Und der geek wie immer nur Zehntelsekunden schneller als ich. Gut, man braucht beide Hände zum Abzählen, aber bei Zehntelsekunden ist das kein Grund, Wulfhild fiese Tricks beizubringen. Oder Schmähreime.

Nächstes Jahr mach ich das genau so. Nur ohne Kind kriegen.

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