10. August 2012

Brot kann schimmeln, was kannst Du?

Neulich hab ich die zwei Brotbackromane von Judy Hendricks gelesen und weil da sehr viel Brot gebacken wird, bekam ich Hunger. Und weil da einige Rezepte ausformuliert werden, wurde der Hunger sehr groß. Also ab in die Küche, pain de campagne ansetzen.

Unglücklicherweise braucht so ein Hefeteig dann aber ja ein wenig Zeit. Starter ansetzen, im Kühlschrank über Nacht gehen lassen, Starter Raumtemperatur annehmen lassen und zu Teig verlängern, kneten noch und nöcher, wieder gehen lassen, Laibe formen, gehen lassen, backen, abkühlen lassen. Eventuell fehlt in dieser Aufzählung das ein oder andere Gehen, Ruhen oder Kneten. Man möge mir verzeihen.

Also nebenher Schnittchen geschmiert und den großen Hunger besänftigt. Ging gut.

Und nachdem ich Anfang des Jahres ja bereits Schlafentzug als Foltermethode verifiziert hatte - an dieser Stelle Wulfhild zu verlinken wäre nicht nett - wurde die Effizienz der Methode "frisches Brot erst abkühlen lassen" getestet.

Sehr effizient.

Mein erster Gedanke: Aufback-Ciabatta.

Da ich ein großer Fan von Aufback-Ciabatta bin würde ich sagen: Brotbacken abgehakt, Hefeteig liebgewonnen, Cati glücklich.

Und hätte sie dann nicht soviel Brot gegessen, wäre ihr jetzt auch weniger übel. Vermutlich.


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