25. Oktober 2012

Die Serengeti stirbt doch gar nicht

So sehen übrigens die Ureinwohner Madeiras aus:


Naja, vielleicht sind sie nicht die Ureinwohner, aber definitiv die größte Bevölkerungsgruppe, denn es gibt sie zuhauf, überall und nirgendwo nicht. Eidechsen. Das ist den ersten Tag noch ganz putzig, am zweiten auch, aber dann verliert es seinen Charme ein wenig. Bis man auf den Betriebsausflug der Eidechsenbeamten stößt und sie beim Sonnenbaden beobachten kann. Sehr fotografenfreundlich verharren sie beamtengleich und stocksteif, um sich ablichten zu lassen. Außer man hat, wie ich, keine Fotografiererlaubnis im Eidechsenöffentlichkeitsarbeitsbüro erworben, dann wird das nichts mit dem frei aus der Hand ohne zu Wackeln schöne Bilder machen. Dann zucken sie gemeinerweise immer im letzten Augenblick oder bewegen sich zielsicher genau den einen Zentimeter zu weit weg. Drecksviecher.


Ich habe übrigens im Nachhein festgestellt, dass sie am fotogensten sind, wenn sie nach rechts gucken. Denn ungefähr 90 % meiner Eidechsenbilder zeigen ihre linken Gesichtshälften, während die restlichen 10 % verwackelt sind. Ganz klarer Fall von logischer Schlussfolgerung.


Der geek, der alte Professor Grzimek, findet auch dieses furchterregende Getier ausgesprochen putzig und geht gerne mit ihnen auf Tuchfühlung. Und so im Größenverhältnis muss auch ich zugeben, dass sie ein wenig ihrer Furchterregnerischkeit verlieren. So direkt neben der geekschen Hand.


Aber einmal. Einmal war ich ganz mutig. Und ging ganz nah ran.


So im Nachhinein kann ich dann aber sagen: lieber Eidechsen, als das was sich am ersten Tag in unserem Garten tummelte.


Immer diese Flora und Fauna in der Natur...

1 Kommentar:

  1. 1000mal lieber Echsen als Spinnen. Ach, was rede ich? 10000000mal....

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