12. Februar 2013

12 von 12 Februar 2013

Unglücklicherweise Endlich mal wieder Fotos mit Büro. Denn seit einer Woche verschlägt es mich ja wieder in den Norden der Kaiserstadt, wo der Wahnsinn wohnt und die Irren irren. Aber lasst mich am Anfang beginnen.

Um 4:15 Uhr brüllt Wulfhild auf einmal so laut, dass ich aus meinem Schönheitsschlaf aufschrecke und umgehend - ganz die sorgende Mutti - versuche, mich aus meiner Decke auszuwickeln und sie zu retten. Bis ich allerdings meine Hausschuhe sortiert hatte, war das Gebrüll verstummt und sie schlief wieder seelig. Ich schickte mich an es ihr gleich zu tun, hatte jedoch die Rechnung ohne das Kopfkarussel gemacht. Das drehte sich. Selbst als ich so getan hab, als würde ich schlafen. Nun gut.

Es ging also früher los, aber dann hat man auch mehr Zeit für Kaffee.


Liebevoll wie ich aber nun mal bin, wurde auch der geek bedacht. Mit Tee, denn Kaffee lässt ihn würgen. Glaube ich zumindest, probiert haben wir das noch nie.


Sehr wichtig ist hier im Hause Basmati ja die Zahnhygiene. Während ich mich also um selbige kümmerte, war Wulfhild emsigst mit irgendeinem Unfug beschäftigt. Alles wie immer also.


Wer in der Stadt wohnt, braucht für gewöhnlich nicht zu kratzen, wenn er abends vorausschauend parkt und nicht an der Kirche parkt. Da pfeift nämlich der eisige Wind, der dann doch kratzen lässt. Aber ich bin ja faul schlau und parke direkt vor der Haustür vorausschauend. Also reichte ein wenig Hypnose.



Die Fahrt ins Nirgendwo, formerly known as the Norden of the Kaiserstadt, begann im Dunkeln und endete im Hellen. Es können also 5 Minuten oder 5 Stunden gewesen sein, dank Hörbuch war das egal.



Im Büro erfreute ich mich dann erstmal selbst mit ein paar Anrufen auf Ämtern. Lohnt sicher ja immer. Da aber keiner zu erreichen war, währte die Freude nur kurz.


Kurz sind seit Wulfhild auch die Arbeitstage. Das macht aber nichts, weil der Kaffee sowieso alle war. Also nix wie raus in die Kälte, zurück in die Kaiserstadt.


Dort wollte ich ein Päuschen machen und einen Apfelberliner essen...


... doch ich hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Der wollte auch was.


Weil so viele Kalorien ja schnell ansetzen, trieben Wulfhild und ich ein wenig Spocht. Bikinifigur 2013 ist hier das Stichwort. Heute: Triathlon. Schwimmen, Sprudeln, Spritzen.


Irgendwann war das Kindelein dann aber doch im Bett und schlief den Schlaf der Gerechten. Zeit für die Hausarbeit.


Leider war ich zu faul, um die Wäsche zu machen, und hab Wulfhild einfach einen neuen Pulli genäht. Das geht auch.


Jetzt schreib ich noch schnell eine Bewerbung wegen der Vakanz im Vatikan - Brüller, aber ich musste doch IRGENDWAS dazu sagen - und schmeiß mich dann vor Frau Kännchens 12er Sammlung. Ich freu mich schon.

Kommentare:

  1. Ich habe heute auch Fotos von der Hausarbeit gemacht, die ich nicht erledigt habe :)! Und den Papstjob mach ich schon, sorry!

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  2. Den Job, könnt ihr haben, den will ich nicht. Bin nichtmalmehr katholisch, das ist doch, glaube ich Voraussetzung, oder?
    Egal!
    Ich hab mal wieder gerne hier gelesen
    und wünsche viel Spaß morgen wieder im Büro, und überhaupt!
    GGGLG
    Claudi

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  3. Danke für die tollen Fotos und einen Einblick in deinen Tag. Vielleicht sind wir uns heute auf der Autobahn begegnet ohne es zu wissen. Spannend!
    Liebe Grüße
    Anja

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  4. So gesehen, sind Bürobilder was besonderes :-)
    Wulfhild freut sich bestimmt auf den Pulli.

    LG Anja

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  5. Liebe Frau Basmati
    Hübsches Eulenensemble und der Trend geht eh zum Neunähen statt Wäsche waschen.
    Ausserdem weiss man nie, ob die Sachen nach dem Waschen auch so aus der Maschine kommen, wie man es erwartet. Ich hörte von rosanen Hemden und atomisierten Temp*s.
    Daher besser neunähen!(*Kaufe Stoff-sichere meinen Arbeitsplatz-Du brauchst mehr Stoff-viel mehr- mehr- mehr.....*)
    Liebe Grüße
    die Abschneiderin

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  6. Herrliche Bilder und Worte!
    Liebe Grüße, Smila

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