11. März 2013

Frühling, Sommer, Herbst und Winter und Frühling und dann wieder Winter

Erst vor kurzem war ja Winter und alles war gut. Winter = Schlechtwettergefahr = Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Dann kam Frühling und ich wurde ganz kribbelig, weil ich kurz vorher, im Winter, einen wunderschönen Wollstoff im Schlussverkauf ergattert aber noch keine Oberbekleidung für #609060 geschnitzt hatte. Der Winter hatte Erbarmen und kehrte zurück. Wie nett von ihm.

Das Kleid wird nix. Mein Oberkörper ist nicht überproportional lang im Vergleich zu meinen langen Modelbeinen und überhaupt werden Burda und ich nicht sofort beste Nähbuddies.

Also könnte theoretisch Frühling werden. Zur Sicherheit nähe ich auch schon ein frühlingshaftes Jerseykleid, aber das interessiert den Winter wohl nicht. Oder er ist neidisch, so genau weiß ich das nicht. Egal.

Hier in der Kaiserstadt ist Winter ja nicht unbedingt geprägt von meterhohen Schneeverwehungen, Eiszapfen die von Giebelzierden hängen und Schlittenspuren die den Gehweg schmücken. Manchmal schneit es aber schon. So auch heute.

Da bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die Schneehöhe auf der Straße allerdings überschaubar bleibt, brauchte Frau Holle eine ganze Weile, um die Straßen zu puderzuckern. Bis zum Feierabendverkehr, um genau zu sein.

Und diese drei Zentimeter lockerer Puderzucker beschehrten zwischen dem Lindt-Werksverkauf und der Casa Basmati ganze zwei ADAC Einsatzwagen und drei unabhängige Verkehrsberuhiger in Form liegengebliebener Autos. Auf einer 10 Minuten Strecke eine ganz schön beeindruckende Menge.

1:0 für den Winter. Wobei noch zu klären ist, ob dieses Antäuschen von Frühling nicht doch hinterfotzig und regelwidrig war.

1 Kommentar:

  1. Auf jeden Fall hinterfotzig.
    Allerdings hatte das noch gefühlt 10 Sonnenstunden in den letzten 5 Monaten schonmal richtig gut getan. Also besser so als so! Aber wär so weg geblieben, wär es so auch ganz schön. Du weißt schon. ;-)
    LG Lotti

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