18. März 2013

Kaffee vs. Bahn

Vor sechseinhalb Jahren erfand ich die Bahn. Also das Label. Denn es gibt immer lustige Pendlergeschichten zu erzählen, wenn man da arbeitet, wo die Bahn hinfährt. Nun habe ich festgestellt, dass ich dafür gar nicht bis zu den heiligen Hallen weit im Norden der Kaiserstadt fahren muss und habe somit meinen Wirkungsort verändert. Der Fußabtreter des Elfenbeinturms hieß mich heute willkommen und ich habe umgehend zwei gravierende Veränderungen in meinem Leben feststellen können.
  1. Die Kaffeesituation ist anders. Weniger komfortabel, dafür umso geschichtenträchtiger. Dazu sicher einmal mehr.
  2. Ich kann theoretisch in 15 Minuten zu Fuß das Büro erreichen außer ich springe auf einen vorbeifahrenden Bus auf, ohne auch nur einen der 15 Kreisverkehre zu involvieren, die mich bisher zu täglichen Rundfahrten einluden.
  3. Ein Bus voller junger Studenten, die bereits auf dem Weg zur Chemieklausur dem Tode nahe sind, ist eine gute Grundlage, um den ersten Arbeitstag mit einem Lächeln zu starten.
Diese Aufzählung listet drei Punkte auf, statt der versprochenen zwei. Somit haben auch alle Leser etwas von dieser Neuerung. Weiter so, Frau Basmati.

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