19. März 2013

Wer nicht liest, isst vielleicht lieber

Unglaublich gut kann ich ja dieses so tun als ob. Deswegen erzähl ich jetzt auch enthusiastisch vom Toast Hawaii, das ich heute mit Anfüte auf deren Anraten hin gezaubert habe. Das Rezept stammt nämlich aus dem Süddeutsche Zeitung Magazin und ist von Tim Raue, den Toast Hawaii an seine Kindheit erinnert. Bei uns gab es Toast Hawaii früher nur bei Tante Heidi und deswegen erinnert es mich an meine Kindheit UND die Küche im Forsthaus. Und dann, im Abgang sozusagen, erinnert es mich an einige lustige Abende nach dem Badewannenkampfsport, an denen Anfüte und ich im Salsa in der Südstraße, was ja heute gegenüber von früher liegt und nicht mehr es selbst ist, eben dieses Toast Hawaii gegessen haben. Lustig war das früher.

Und heute immer noch so lecker, dass man immer weiter essen könnte. Zeit zum Fotografieren hat man dann allerdings nicht, aber wenn man Toast Hawaii liest, dann hat sowieso jeder sofort ein mundwässerndes Bild vor Augen, oder?

So. Seht ihr? Vor lauter Geschwafel denkt Ihr jetzt, ich wäre intellektuell und läse das Magazin der Süddeutschen. Dabei esse ich nur Toast Hawaii.

Kommentare:

  1. Manchmal ist das Magazin schon schwere Kost.
    Was ich aber auch empfehlen kann, sind die Dampfnudeln, die vor einigen Wochen drin waren. Man braucht zwar länger als bei der Garzeit angegeben, aber es waren tatsächlich die ersten Dampfnudeln, die mir nicht verbrannt sind.
    Liebe Grüße
    Julia,
    die auch gerne Toast Hawaii isst.

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  2. Das Salsa, da werden Erinnerungen wach! Bei mir eher an Gratis-Salzstangen zum Bier. Lang ists her!
    Ista das salsa heute nicht neben Frankenne?

    LG

    Simone

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    1. Ne, neben Frankenne ist doch mein Linsensuppenpalast, das Orient. Das Salsa ist, glaub ich, nach schräg gegenüber gezogen und verkam zur verwirrenden Jazz-Spelunke. Aber wer weiß...

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