25. Mai 2013

Das Schicksacksal ist eine dumme Kuh

Diesen Samstag hatte ich folgendes vor:

1. Hamburgbesuch planen, denn ein Neugeborener will bestaunt und dazu passend eine Ferienwohnung nebst weiterem Kurzurlaubsprogramm gesucht werden
2. Unmengen Blaubeermuffins essen
3. das Fußballfieber ignorieren und stattdessen die Bluse fertignähen, bei der am Kragen nur ein klein wenig ins Auge springt, dass die Anleitung fremdsprachig und nicht bebildert ist
4. Bier trinken

Stattdessen liege ich auf einem Schrankbett neben einem monströsen Kinderkrankengitterbett. Denn Wulfhild hatte gehört, dass alle Kinder im Rettungswagen einen Teddy geschenkt bekommen. Was sie nicht gehört hatte war, dass eine Fahrt im Rettungswagen einen Besuch der Notaufnahme nach sich zieht, der 48 Stunden Beobachtung auf der Kinderstation nach sich zieht, die alle zwei Stunden einen Pupillentest per Taschenlampe mit sich bringt. Kinder, Quell ewiger Freude.

GottseiDank hat die koreanische Zimmergenossin im Nachbarschrankbett die Bereiche Gutenachtlieder und beruhigendes Schhhhhh beherzt übernommen. Bei mir wirkt es besser als bei der Folgegeneration.

Aua, Kinder

Kommentare:

  1. Oje, gute Besserung.
    Es möge das erste und letzte Mal im RTW sein.
    Die größte Strafe bei dieser Beobachtung ist es i.d.R., dass Kind am zweiten Tage einigermaßen im Zaum zu halten. Allerdings muss man ja auch froh sein, wenn "nur das" das Problem ist.

    Mitfühlenden Gruß.

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  2. Ach Gottchen! Ja, man kann sich wirklich schönere Wochenendbeschäftigungen vorstellen - hatten wir in dieser und ähnlicher Form auch schon diverse Male! Gutes Durchhalten und gute Besserung....

    Viele Grüße,
    Stefanie

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  3. Oh neee. Das ist wirklich ein bescheidener Alternativplan, den sich Wulfhild da ausgedacht hat. Gute Besserung an die kleine Madame.

    Lieben Gruß,
    Anja

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  4. Gute Besserung, Wulfhild, starke Nerven der Mama!
    GLG an alle!
    Claudi

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