16. Juni 2013

Ein guter Tag und rot wurden dann auch andere

Dieses Heute verbuche ich mal unter Erfolg.

Es fing damit an, dass ich gestern ein völlig neues Medikamentenkonzept mit der Apothekerin aushandelte, welches sich dann zur Zubettgehzeit als völlig wirkungslos erwies, so dass ich mich mehr oder weniger in den Schlaf heulte hustete. Doch man soll ja nicht die Apothekerin vor dem Tiefschlaf verfluchen.

Ich schlief.

Horizontal.

Durch.

Und wachte erst gegen 8 Uhr auf, als Wulfhild vermeldete, wirklich ausgeschlafen zu sein. Damit kann ich arbeiten. Hochmotiviert, ausgeschlafen und in der Blüte meiner Jahre begann ich den Sonntag. Es wurde sogar während des Mittagsschlaf der U1m-Fraktion ein wenig genäht. Zwar hab ich für den Sommer morgen trotzdem nichts anzuziehen, aber da nach dem Sommer ja der Spätsommer kommt, bin ich eventuell für Dienstag gerüstet. Dafür muss ich aber gleich nochmal ran.

Den Nachmittag verbrachten wir dann unter anderem im Biergarten unter'm Schirm, weil über dem Schirm ein Schauer war und man unter dem Schirm hervorragend Kieselsteine sortieren konnte. Das genaue System kannte von uns dreien nur Wulfhild, welche sich geheimnisvoll gab und emsig hin und her kramte. Kuchen gab es auch. Doch das lustigste war der Aha-Effekt.

Denn: Aha, es gibt sie wirklich.

Die jungen Männer in Schnellfickerhosen, leicht wampig um die Mitte aber doch mit Dorffußballtrikots und Joggingschuhen bekleidet, welche an ihrer Kippe ziehen und ein Bierchen zischen. Und die, wenn dann das Handy klingelt, ohne rot zu werden sagen:
"Es passt gerade nicht so, wir sind beim Laufen."

Da lachten nicht nur der geek und ich.


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