1. Juni 2013

Pfaffenglück schmeckt. Immer.

Früher, als ich noch nicht so viel genäht habe - der geneigte Leser darf harhar denken, steht nicht so viel doch nicht für die Kleidungsstücke pro Nähabend, sondern für die Stunden pro Kleidungsstück - hatte ich diese lustige Vision von mir und der Spiegelreflex als harmonische Einheit, die gleich Zwillingen, die obschon bei der Geburt getrennt, doch immer eine Seele waren und Pate standen für zwei Doofe ein Gedanke. Will sagen: Fotografieren war ein Herzenshobby, aus dem ich gerne mehr machen wollte.

Früher.

Aber man muss auch mal an morgen denken. Und just morgen steht der jährliche Ausflug zum Historischen Jahrmarkt in Kornelimünster an.

Die Kameratasche ist gepackt und steht neben Wulfhilds Tragerucksack. Der Akku ist so gut wie aufgeladen und ums Essen muss man sich wirklich keine Gedanken machen, da ja vor Ort gekocht wird. Ich nehme ein Pfaffenglück, ein Glas Kirschwein, ein Zucker-Zimt-Crèpe, einmal Zuckerwatte und in die Tüte zweimal Pesto, Nougat und drei Käse bitte. Vielleicht bin ich auch abenteuerlustig und ersetze den Kirsch- durch Johannisbeerwein.

Wir werden sehen. Ich freu mich schon.

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