12. Juli 2013

12 von 12 Juli 2013

Überraschenderweise hat auch der Juli einen 12. Tag. Das ist ja anders als bei amerikanischen Gebäuden, wo oft der 13. Stock fehlt. Hier also jeden Monat der 12. Stress.

Zum Glück weckte Wulfhild mich früh genug, damit ich ausreichend Zeit haben würde, 12 Fotos zu machen. Danke. Morgen bitte wieder bis 7? Nochmal danke.


Beim Frühstück war meine schlechte Laune dann schon so gut wie nur noch halb so schlimm. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass jegliches schlechte Wetter Wulfhilds Schuld ist. Die hat nämlich Otzen gelassen. Das geht so nicht.


Nachdem wir den Papa zur Arbeit geschickt hatten, wurde die Schwimmtasche gepackt. Denn freitags kann ich nicht ins Büro,Wulfhild und ich müssen schwimmen gehen. Mit der Badehose mit Ente drauf. Sieht man nicht wegen der Streifen, aber da ich vertrauenswürdig bin, glaubt man mir das auch so.


Während das Kindelein dann ihren zweistündigen Vormittagsschlaf genoss, darbte ich bei der Hausarbeit. Unter anderem wurden Schuhe gewaschen, um keine neuen kauen zu müssen. Ich Fuchs.


Dann war es höchste Eisenbahn, zum Schwimmen zu fahren. Auf dem Weg mussten wir schnell noch Proviant kaufen, da Kühlschrank und alle andere Essensverstecke leer sind. Aber so ein Rosinenbrötchen geht ja immer. Leider verpassten wir durch diesen Extrastop den Bus und kamen zu spät zum Schwimmen. Huch.


Nach dem Schwimmen machten wir es uns einfach und fuhren vom Kellergeschoss ins dritte Stockwerk, auf die Neugeborenenstation. Frischlinge sind so süß, besonders wenn die Mama eine gute Freundin ist.


Schwimmen macht ja immer sehr müde. Auch die Mutti. Also schliefen wir. Zwei Stunden lang.


Zum Snack gab es Obst. Wulfhild ist großer Obstfan, besonders wenn es wie blaue Trauben aussieht. Tut es nicht immer, leider, aber wenn der Hunger groß genug ist, schmeckt auch alles andere. Und entsteinte Kirschen haben ja den Vorteil, dass sie auch der Unterhaltung dienen, wenn man sie sich auf die Finger stülpt. Clownkind.


Frisch gestärkt fassten wir den Entschluss, uns dem Pöbel zu zeigen. Dafür wurden extra Haarspängchen in die Vokuhila geschoben. 


In der Stadt trafen wir den Papa und setzten uns mit ihm in den Park. Blümchenpflücken war eine Herzensangelegenheit, auch wenn das Pflücken mit Stengel noch geübt werden muss. Aber so brauchte ich wenigstens nicht zuzugeben, dass ich keine Kränze winden kann.


Direkt am Park ist das Vapiano. Und es roch so gut. Wie hätten wir widerstehen können?


Zuhause hieß es für manche Ab ins Bett und für andere Frisch ans Werk. Ich bin mit meinem Werk fertig, Wulfhild brabbelt noch. Nun gut, das gibt sich bald.


Das war eigentlich ein guter Tag. Vorallem der Mittagsschlaf und das Neugeborene sind Highlights. Jetzt kommt noch ein Becker Häagen Dasz. Alles gut.

Mehr durchschnittliche Freitage in 12 Bildern wurden bei Frau Kännchen gesammelt. Schaut doch mal rein.

Kommentare:

  1. Wow, was für ein Tag! Tolle Bilder. Liebe Grüße, Ina

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  2. schicke Badehose hast du da, und was träg das Kindlein? :-)
    LG Anja

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