9. Juli 2013

Kreativität

Ich weiß, es ist warm und schön, aber ich hab jetzt trotzdem mal eine Aufgabe an die werte Leserschaft. Ich schreib nämlich mal drei Worte auf und dann gucken wir mal, was man damit so für Geschichten schreiben kann. Ok?

Los gehts:

Kinderhand. Autotür. Notaufnahme.

Na? Ich mach es mir einfach und erzähle mal kurz, was ich heute so nach 30 Minuten Büro gemacht habe. Erst hab ich die Tagesmutter beruhigt, dann den noch nicht getrunkenen Kaffee Kaffee sein lassen, das Täschchen gepackt und nach Hause geeilt. Vor der Haustür Mr. Goldfinger gestartet und zur Tagesmutter gefahren, wo ein nicht mehr ganz so am Boden zerstörtes Kind mit einer nicht mehr ganz so an einen Oger erinnernden Hand auf mich wartete. Eben dieses Kind ins Auto geladen und zur nächstbesten Notaufnahme gefahren, wo wir nach 30 Minuten schon wieder im Parkhaus unser Auto abholten, weil halt wie vermutet außer Geschrei und Schreck nix war. Immer dies Jungmütter, rennen wegen jedem Pieps zum Arzt. Puh.

Den Rest des Tages dann mitnichten für schöne Dinge genutzt, sondern mit seelisch angeschlagenem Kind im kühlen Schlafzimmer Schlafen gespielt. Und dabei erstaunlich oft Kinderzehen in der Nase stecken gehabt, Kinderpos auf dem Gesicht gespürt und nasse Kinderfinger im Ausschnitt feststecken gehabt. Es gibt schlimmeres. Und außerdem waren wir auch draußen, das schöne Wetter zur Genesung nutzen.

Der geek führte uns dann aber abends nochmal vor die Tür und gab ein Bier im Liegestuhl aus. Im persönlichen Open Air Kino lief dazu: Wulfhild, Kieselsteine in Kronkorken sortierend. Immer wieder spannend.

1 Kommentar:

  1. Drei Worte die mir dazu sofort eingefallen sind:
    Angstschmerz / Mutterkommtsofort / Sicherheitfürslebengewonnen.
    Freundlicher Gruß Mema

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