22. September 2013

Rechts links vorne hinten oben unten gesichert.

Wenn man von der Situation auf deutschen Autobahnen ein bisschen gelangweilt ist, kann man ja einfach mal an sie holländische Küste in den Urlaub fahren. Von der Kaiserstadt aus fährt man dann nämlich nicht nur durch eine Ballung holländischer Autofahrer, sondern auch durch einen Haufen Belgier.

Ein Potpourri der Kreativität, meine Damen und Herren. Als Kaiserstädter ist man den holländischen Verkehrsteilnehmer ja durchaus gewöhnt, man erschrickt also nicht direkt. Da ist mehr so eine unterbewusste Furcht, begleitet von der beruhigenden Gewissheit, dass es ja nur einer und man selbst Teil der Mehrheit ist.

Doch auf der anderen Seite der Grenze, da sind ganz viele. Und wie bei animierten Grafiken von Bewegungsmustern großer Menschenmengen ist man erstaunt, wie flüssig hier eins ins andere greift. Das ist ein Hin und Her, ein Reigen und Schwofen, ein Swing und Swung der Sonderklasse. Unglaublich.

Verängstigt aber auch. Und beansprucht die Bremsen. Von den zehn verlorenen Lebensjahren mal ganz zu schweigen. Dann doch lieber home, sweet home.

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